Das Hessentagsradio wird in der Zeit vom 25. Mai bis 3. Juni täglich von 10 bis 18 Uhr aus dem glä- sernen Studio im Zelt der Landesregierung live vom Hessentag berichten. Wer möchte, hat die Mög- lichkeit, als Reporter dafür Interviews durchzuführen, Hintergrundinformationen zu recherchieren oder über Aktionen und Veranstaltungen im Hessentagsradio zu berichten. Dazu gibt es am 17. Mai von 15:30 bis 19 Uhr einen Vorbereitungsworkshop. Es gibt noch freie Plätze.

Darin lernen die Teilnehmer, wie man Tonspuren aufzeichnet, wie ein Beitrag aufgebaut ist und wie er bestmöglich geschnitten wird. Darüber hinaus gibt es Tipps und Tricks, was beim Interview be- achtet werden muss. Auch Live-Moderationen werden geübt. Dieses Angebot richtet sich an Einzel- personen, Schulklassen sowie Vereine und Initiativen, die über die bunte Vielfalt dieses Großereig- nisses im Hessentagsradio berichten möchten. Veranstalter ist das Medienzentrum Korbach- Frankenberg in Zusammenarbeit mit der LPR Hessen und dem Verein Medienblitz e.V.

Der Workshop findet im Kreishaus, Südring 2, 34497 Korbach in Saal II statt. Anmeldungen für diese Veranstaltung werden unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Tel.: 05631-954105, -954119 entgegenge- nommen. Der Anmeldeschluss ist der 16. Mai, 10 Uhr.(PM)

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Als einer von 14 Landessiegern ist Frankenberg (Eder) bei dem hessischen Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ (AidM) ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung am 17. April in Bad Camberg haben die Projektverantwortlichen den Preis von Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz entgegengenommen. Hinz übergab Fördermittel in Höhe von insgesamt 160.000 Euro für Projekte, die zur Vitalisierung und Attraktivitätssteigerung der hessischen Innenstädte beitragen.

„Ich freue mich sehr, dass die Kommunen gemeinsam mit den privaten Initiativen das Motto „Mein Lieblingsort mit Wohlfühlklima!“ auf ihre ganz eigene Art und Weise aufgegriffen haben. Insbesondere die Filme zeigen das große Engagement der Menschen, die sich für ihre Innenstadt einsetzen“, so die Ministerin bei der Preisverleihung.

Für die „Frankenberger Sofageschichten“, eingereicht vom Netzwerk Integration Frankenberg e. V., der Stadt Frankenberg (Eder) und weiteren Partnern, stehen von Juni bis Oktober 2018 jetzt bis zu elf Veranstaltungen rund um das Thema auf dem Programm. Dafür gibt es im Rahmen des Wettbewerbs eine Förderung in Höhe von 4.400 Euro.

Den Machern geht es vor allem darum, an (potenziellen) Lieblingsorten mehr Aufenthaltsqualität und Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, Besucher für die Frankenberger Geschichte(n) zu begeistern und ein abwechslungsreiches Veranstaltungspaket auf die Beine zu stellen.

Schauplätze sind verschiedene historische Gebäude wie das Rathaus, das Steinhaus und das ehemalige Kloster Georgenberg, die im Rahmen der Veranstaltungen mit der modernen Vielfalt der Stadt verknüpft werden sollen.

Verbindendes Element ist 2018 in Frankenberg (Eder) ein rotes Sofa, das bei allen AidM-Veranstaltungen mit dabei sein wird. Das Sofa ist für viele per se ein Lieblingsort, „ein Ort der Ruhe und Entspannung, des gemeinsamen Essens und Trinkens, aber auch ein Ort der Kommunikation und des generationsübergreifenden Austauschs – über Kunst, Kultur, Alltag, Tradition und Moderne. Vom Sofa aus können wir in die Welt schauen und die Welt kann auf dem Sofa zusammenkommen“, heißt es im Frankenberger Projektantrag.

Gemeinsam eingereicht hatten die Bewerbung die Marktgemeinschaft des Wochenmarktes der Landfrauen, das Netzwerk Integration Frankenberg, das Museum im Kloster Frankenberg, die Naturschutzjugend, die Frankenberger Künstlerin Canan-Arzu Akin, Jugendhaus und Stadtbücherei sowie die städtische Wirtschaftsförderung.

Erst im letzten Jahr hatte Frankenberg mit dem Wochenmarkt der Landfrauen einen der begehrten Förderpreise gewonnen. (PM)

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Gleich zweimal musste die Stadt Frankenberg über Vandalismus in der Stadt berichten. Und beide Male sind Einrichtungen betroffen, die zu einem gehörigen Maß durch ehrenamtliche angelegt bzw. betreut wurden und werden.

Im ersten Fall haben Unbekannte in der Nacht von Samstag, 31. März, auf Sonntag, 1. April 2018 im Frankenberger Wildpark die Türen eines Lagerraumes aufgebrochen. Aus dem Raum im Erdgeschoss der Aussichtsplattform wurde Markierfarbe gestohlen.

Die Farbe wurde anschließend dazu benutzt, Teile der Aussichtsplattform sowie zahlreiche Schilder, Gatter, Sitzgelegenheiten und Objekte in der Umgebung zu beschmieren, darunter auch die Rutsche des Spielplatzes. Der entstandene Schaden beläuft sich hier auf rund 1.500 Euro.

Der abgesägte und umgerissenen Apfelbaum auf dem Burgberg
Der abgesägte und umgerissenen Apfelbaum auf dem Burgberg © Stadt Frankenberg

Die zweite Randale betrifft einen Winterglockenapfelbaum auf dem Frankenberger Burgberg, der vor Ostern von Unbekannten umgerissen, die Baumkrone abgesägt und die Böschung hinuntergeworfen wurde. Der Sachschaden beläuft sich hier auf ca. 800 Euro. Der ideelle Schaden dürfte aber viel höher sein, denn der Winterglockenapfelbaum war erst 2016 von der Frankenberger Naturschutzjugend (NAJU) auf der Südseite des Burgbergs gepflanzt worden.

Den dortigen Burgberggarten hat die Frankenberger Naturschutzjugend unter der Regie ihres Vorsitzenden Frank Seumer mit viel Energie und Aufwand in den letzten Jahren freigeschnitten und angelegt.

Die Stadt Frankenberg hat in beiden Fällen Anzeige erstattet und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Ergreifung der Täter führen. Hinweise zur Tat können an die Polizeistation Frankenberg unter Telefon (06451) 720 30 oder E-Mail: frankenberg-pst.ppnh @polizei.hessen.de gerichtet werden.

Wir von www.frankenberger-land.de sind fassungslos über soviel Rohheit und Zerstörungswut an Einrichtungen, die der Allgemeinheit zur Erholung und Freude dienen sollen. Wir hoffen, dass die Täter schnell gefasst werden.

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Rund 40 Studierende der Hochschule Hannover, Fachrichtung Modedesign, waren jetzt für zwei Tage zu Besuch in Frankenberg (Eder). Anlass war der Auftakt zu einem gemeinsamen Projekt der Stadt mit der Hochschule. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes steht die regionale Tracht in all ihren Facetten – unter anderem mit dem Ziel, die regionale Identität zu stärken.

Über drei Semester hinweg werden sich Studierende mit Trachten aus Frankenberg und der Region auseinandersetzen, sie analysieren, mit traditionellen Elementen experimentieren und alles neu betrachten.

„Wir Modedesigner sind Piraten“ gestand entsprechend auch Martina Glomb, seit 2005 Professorin für experimentelle Mode in Hannover und Mitinitiatorin des Projektes. Sie selbst hat unter anderem über zehn Jahre als Designerin für Vivienne Westwood gearbeitet. Gleich vier Kollegen hat sie mit an Bord geholt: Prof. Johannes Assig, Spezialist für Männermode, die Lehrkraft für besondere Aufgaben Sun Jong An als Expertin für avantgardistische Mode, den Experten für analoge und digitale Illustration, Prof. Volker Feyerabend, und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Beatrix Landsbek. Begleitet wurde die Delegation außerdem von Fotografie-Studierenden, die das Projekt dokumentieren.

Eine eigene Frankenberger Tracht gibt es nicht, in der Region sind vor allem die Bunstruther Tracht sowie die Marburger Evangelische Tracht verbreitet. Bei einem gemeinsamen Termin erklärte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß – selbst in Tracht: „Wir wollen mit dem Projekt nicht die Tracht neu erfinden, oder gar die existierenden Trachten verdrängen – im Gegenteil. Es geht darum, die regionale Tracht zum Thema zu machen.“ Er könne nicht verstehen, warum man als Nordhesse auf Lederhose und Dirndl zurückgreifen müsse, wenn man sich in Tracht kleiden wolle. „Wir möchten auch die ‚Nicht-Trachtenträger‘ dafür begeistern, sich mit dem Thema Brauchtum zu befassen.“

Einerseits geht es im Projekt für die Studierenden darum, aus den traditionellen Trachten, Mustern, Materialien und regional hergestellten Stoffen einzelne Elemente herauszulösen und daraus neue Mode zu kreieren – klassisch, alltagstauglich, avantgardistisch, oder auch experimentell.

Andererseits geht es darum, hier vor Ort durch das Einbeziehen traditioneller wie auch neuer Stoffe (z. B. Flachs und Denim), historischer Drucktechniken wie dem Blaudruck, traditioneller Muster und Borten eine neue Wertschätzung von Tradition, lokaler Identität und auch lokaler Produktion zu erreichen – alles insbesondere auch unter Berücksichtigung nachhaltiger Strategien und Techniken wie Zero Waste, Slow-Fashion, Upcycling, etc.

Bei der professionellen Modenschau rund um das zehntürmige Frankenberger Rathaus, voraussichtlich im Mai 2019, wird ein Teil der Ergebnisse zu sehen sein. Was sonst dabei an Konkretem herauskommt, das „bleibt abzuwarten – dafür ist es ein Forschungsprojekt – aber wir sind sehr gespannt“, blickte Bürgermeister Heß erwartungsvoll nach vorne. „Das Gesamtkonzept passt auf jeden Fall auch hervorragend zu unseren aktuellen Themen Gemeinwohlökonomie und Nachhaltigkeit.“

Dafür wird mit lokalen und hessischen Museen, Unternehmen und Fertigungsbetrieben kooperiert. Auch die örtlichen Schulen sollen nach Möglichkeit mit eingebunden werden und von dem Projekt profitieren: Workshops zum Thema Nachhaltigkeit in der Mode und im Konsum sowie kleinere Projekte im Bereich Design und Fertigung von Mode sind vorgesehen. Auch sollen Schülerinnen und Schüler in die als Projekthöhepunkt geplante Modenschau mit eingebunden werden.

Dass Brauchtum und Tracht in der Region durchaus keine Themen „von gestern“ sind zeigt sich auch daran, dass erst am Wochenende der Deutsche Trachtentag in Marburg stattgefunden hat. Dort verlieh der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier persönlich das Prädikat „Tracht des Jahres“ an die auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg weit verbreitete Marburger Evangelische Tracht. Bouffier ist auch Schirmherr des internationalen Folkorefestivals Europeade, das vom 17.–21.07.2019 in Frankenberg (Eder) stattfinden wird.

Die Studierenden aus Hannover, darunter auch einige Gaststudenten aus dem europäischen Ausland, hatten am gemeinsamen Abend selbst Gelegenheit, sich mit historischen und nachgeschneiderten Trachten einzukleiden. Mit dabei waren auch Angela Paulus, Leiterin der Fachgruppe Brauchtum und Trachten der Hessischen Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege (HVT), sowie Thomas Schmidtmann von der Landjugend Haubern als lokale Vertreter.

Auf dem Programm der Studierenden, die während des Besuches in der Jugendburg Hessenstein untergebracht waren, standen außerdem eine Stadtführung in Frankenberg (Eder) sowie verschiedene Museen in der Region: das Museum im Kloster Frankenberg, das Thonet Museum, das Hessische Landesmuseum Kassel sowie der Besuch der Historischen Weberei Egelkraut in Schwalmstadt und des Museums Ziegenhain. Ziel war es, Land und Leute kennenzulernen und möglichst viele Eindrücke aus Frankenberg (Eder) und der Region mitzunehmen – um sie anschließend kreativ zu verarbeiten.

Über die HS Hannover:

Die HS Hannover ist wissenschaftlicher Partner des Projekts. Im Studiengang Modedesign an der Fakultät III in Hannover  hat man sich bereits in der Vergangenheit ausführlich mit regionaler Tracht beschäftigt – unter anderem in dem Projekt „Nach Neuem Trachten“ im Schaumburger Land. Darüber hinaus wird in diesem Studiengang eine nachhaltige Designstrategie verfolgt und gelehrt, unter Einbeziehung lokaler Ressourcen und Betriebe, Handwerkstechniken und Traditionen, mit innovativen Konzepten zu Upcycling, Zero Waste und nachhaltigem Konsum.

Die Abteilung Design und Medien bietet verschiedene Studiengänge unter einem Dach an: Mode- sowie Produktdesign, Innenarchitektur, Visuelle Kommunikation, Fotojournalismus und Dokumentarfotografie und einige mehr.(PM)

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Gemeinwohl fördern, sozialen Einsatz anerkennen: In diesem Jahr wird der Landkreis Waldeck- Frankenberg wieder einen Preis zur Würdigung besonderen ehrenamtlichen sozialen Engagements verleihen. Der Landkreis ruft dazu auf, sich zahlreich an der Nennung preiswürdigen ehrenamtlichen Engagements im Sozialbereich zu beteiligen.

Nach den entsprechenden Richtlinien wird der Preis alle zwei Jahre ausgelobt; zuerst im Jahr 2012. Er ist in Ergänzung der bereits bestehenden Preise auf den Gebieten des Denkmalschutzes, der Kultur und der Natur ins Leben gerufen worden.

„Gerade im Bereich der sozialen Daseinsvorsorge gibt es zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Organisationen, die sich um behinderte, alte oder pflegebedürftige Menschen kümmern“, betont der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Karl-Friedrich Frese. Teilweise bestehe das Engagement schon seit Jahrzehnten. „Diese Einzelpersonen oder Gruppen bzw. Vereine sollen mit dem Sozialpreis geehrt werden.“

Formlose Vorschläge für die Verleihung des Ehrenpreises nimmt der Fachdienst Soziale Angelegenheiten des Landkreises Waldeck-Frankenberg (Südring 2, 34497 Korbach) gern entgegen. In dem Vorschlag sollte enthalten sein: Name, Anschrift, Beschreibung des besonderen ehrenamtlichen Engagements, Zeitdauer der Ausübung und ob der/die Vorgeschlagene hierfür schon einmal in an- derer Form geehrt wurde.

Vorschläge für Preisträger werden bis zum 31. Mai 2018 entgegengenommen.(PM)

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Richtige Abstände, richtige Brennstoffe, der richtige Zeitpunkt: Zu Ostern sind im Landkreis wieder zahlreiche Osterfeuer geplant. Welche Hinweise die Organisatoren beachten müssen, um der Natur dabei nicht zu schaden, darüber informiert der Fachdienst Natur- und Landschaftsschutz des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

In langer Tradition werden auch im Landkreis die Osterfeiertage mit vielerlei Bräuchen begangen. Auf vielen Anhöhen im Waldeck-Frankenberger Land lodern als sichtbares Zeichen die beliebten Osterfeuer. Sie sollen nach alter Vorstellung den Winter und die Kälte vertreiben und den Frühling und das Licht begrüßen. Der Landkreis macht darauf aufmerksam, dass die Verantwortlichen im Interesse der Allgemeinheit jedoch eine Sicherheitshinweise beachten sollen.

Zum einen gilt es, den richtigen Standort für das Osterfeuer auszuwählen; und zwar vegetationslose Flächen. Schutzwürdige Lebensräume wie Trockenrasen, Hecken und Baumbestände sowie Weg- raine dürfen nicht beeinträchtigt werden. Des Weiteren müssen 100 Meter Abstand zu bewohnten Gebäuden, Naturschutzgebieten und Wäldern, 50 Meter zu Straßen und Eisenbahnstrecken und 35 Meter zu sonstigen Gebäuden, Bäumen, Hecken und Feldrainen gehalten werden. Im Zweifelsfall sollte man dabei den fachlichen Rat der Feuerwehr einholen.

Darüber hinaus darf das Brennmaterial für die Osterfeuer frühestens eine Woche vor dem Abbren- nen angefahren und aufgeschichtet werden. Sollte schon früher aufgeschichtet werden, ist kurz vor dem Abbrennen eine Umschichtung des Holzstapels notwendig, um zu vermeiden, dass dort mittlerweile angesiedelte Tiere nicht in den Flammen umkommen. Weiterhin sollten als Brennstoffe nur Reisig, Astwerk und Stroh verwendet werden.

Auch Abfälle haben im einen Osterfeuer nichts zu suchen. Der Verstoß dagegen ist ordnungswidrig und kann bestraft werden. Weiterhin ist es verboten, Autoreifen, Düngemittelsäcke oder sonstige Abfälle in offenem Feuer in der Natur zu verbrennen. Zum Entzünden des Feuers sollten auf keinen Fall brennbare und giftige Flüssigkeiten genutzt werden, da diese zum Teil im Boden versinken und Boden und Grundwasser verseuchen können.

„Oft liegen noch lange Zeit nachher unbrennbare Reste wie Drahtgeflecht, Felgen und verschmorte Plastikreste in der Landschaft und müssen von der Stadt- oder der Gemeindeverwaltung mit erheb- lichem Kostenaufwand beseitigt werden", erklärt Hartmut Kaiser vom Fachdienst Natur- und Landschaftsschutz. „Derartige Vorkommnisse verstoßen eindeutig gegen die Vorschriften des Umweltrechts und sich von den Veranstaltern zu verhindern." Bei Fragen oder Anregungen steht die Untere Naturschutzbehörde des Kreises gern zur Verfügung unter Tel.: 05631 - 954 682.(PM)

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Das Frankenberger Parkhaus an der Uferstraße ist 40 Jahre nach dem Bau kein Vorzeigeobjekt mehr. Der Stadt Frankenberg (Eder), Eigentümerin des Parkhauses, ist durchaus bewusst, dass es sich gerade jetzt, nach dem Entfernen von Buschwerk und Bäumen ringsherum, in keinem guten Zustand präsentiert. „Leider“, erklärte Bürgermeister Rüdiger Heß dazu „ist es mit ein paar Eimern Farbe hier aber nicht getan“.

Die Planungen für ein neues Parkhaus sind von Seiten der Stadt bereits 2016 angelaufen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll ein Neubau dann nach Möglichkeit auch als Einzelhandelsfläche zur Stärkung der oberen Fußgängerzone nutzbar sein.

Festzuhalten sei auf jeden Fall, so Heß weiter, dass Stadtentwicklung ein längerer Prozess sei, bei dem man das Gesamtbild im Blick haben müsse. So sei auch das Parkhaus im Gesamtkontext der städtischen Planungen und Umbaumaßnahmen zu sehen.

Insgesamt sprach Bürgermeister Heß bereits bei der Vorstellung der ersten Entwürfe von einem Umsetzungszeitraum von rund sieben Jahren. „Frankenberg steht für bequeme Einkaufs- und Parkmöglichkeiten“, erklärte er jetzt, „deshalb werden die Parkplätze rund um die Fußgängerzone auch zu jeder Zeit möglichst vollständig benötigt.“

Die Entscheidung ist darum sachlich begründet, zunächst den Großparkplatz auf der Wehrweide an die neue Promenade der Uferstraße anzuschließen. Nur so können die Kunden auch in einer Übergangszeit bequem in die Innenstadt gelangen.

Unter Beibehaltung von 140 Parkplätzen, so wie derzeit, könnte mit einem neuen Parkhauskonzept künftig auch großflächiger Einzelhandel am oberen Ende der Fußgängerzone angesiedelt werden.

Nach Plänen des könnte so beispielsweise ein Lebensmitteleinzelhandel in die Nähe der Fußgängerzone gebracht werden, um durch Produkten des alltäglichen Bedarfs die Besucherfrequenz dort zu erhöhen.

Diese Überlegungen und Planungen sowie auch die folgende Umsetzung benötigt schlicht Zeit. Das sei nicht über Nacht zu erledigen, bekräftigte Bürgermeister Heß abschließend.

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Die Stadt Frankenberg (Eder) wird auch in diesem Jahr wieder „Flagge zeigen für Tibet“. Seit 1996 beteiligen sich am 10. März hunderte Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland an der Kampagne der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID), um an den gewaltsam niedergeschlagenen Volksaufstand in Tibet von 1959 zu erinnern und der mehr als 87.000 Opfer von damals zu gedenken. Als Zeichen der Solidarität wird an diesem Tag auch vor dem Historischen Rathaus in Frankenberg (Eder) die tibetische Fahne gehisst.

Bürgermeister Rüdiger Heß erklärte, es sei nötig, ein Signal zu senden. „In Tibet werden Menschenrechte massiv verletzt. Der Widerstand in Tibet gestaltet sich hingegen seit Jahrzehnten friedlich. Die Menschen, die dem Dalai Lama auf diesem friedlichen Weg folgen, zählen auf unsere Solidarität. Aus diesem Grund zeigen auch wir in Frankenberg (Eder) am 10. März Flagge für Tibet – für die Selbstbestimmung, für die Achtung der Menschenrechte“ bekräftigte Bürgermeister Heß die Aktion.

„Flagge zeigen für Tibet“ ist eine Aktion gegen die gewaltsame Tibet-Politik der chinesischen Regierung. Am 10. März ist der Gedenktag an den tibetischen Volksaufstand von 1959, dem damals rund 87 000 Tibeter zum Opfer fielen. In diesem Jahr jähren sich zudem die historischen Aufstände in Tibet von 2008 zum zehnten Mal.

Mit dem Hissen der Flagge drücken alle beteiligten Städte und Gemeinden ihre Solidarität aus und bestärken damit das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes, das seit 1949/50 von China unterdrückt wird.(PM)

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Sturmtief Friederike hat auch den Frankenberger Wildpark heimgesucht. Zahlreiche Bäume sind umgeknickt und haben unter anderem beträchtliche Schäden an den Zäunen verursacht. Aus Sicherheitsgründen und um die nötigen Aufräumarbeiten durchführen zu können, ist der Park darum voraussichtlich bis einschließlich kommenden Mittwoch, 24.01.2018 geschlossen.

„Die Sicherheit der Bevölkerung geht natürlich vor“, wirbt Bürgermeister Heß um Verständnis, dass das attraktive Ausflugsziel vorläufig geschlossen werden musste.

Der durch Regen und Schnee aufgeweichte Boden, die Schneelast auf den Bäumen und der Wind sind aktuell noch drei Faktoren, von denen Gefahr ausgeht. Weitere Bäume könnten umstürzen. „Wir müssen erst sichergehen, dass keine Bäume mehr lose sind. Und auch die Verkehrssicherheit auf den Wegen muss gegeben sein“, so Heß weiter.

Dafür müssen zunächst die umgestürzten Bäume entfernt werden. Die Aufräumarbeiten laufen bereits seit Donnerstag. Vor allem die beschädigten Gatter wurden notdürftig repariert, um ein Ausbrechen der Tiere zu verhindern.

Spaziergänger in den umliegenden Waldstücken sind zur Vorsicht aufgerufen. Auch hier besteht weiter die Gefahr durch umstürzende Bäume.

Weitere Schäden durch das Sturmtief sind vor allem in den höhergelegenen Bereichen des Stadtgebietes entstanden. Auf einigen Frankenberger Friedhöfen sowie auf dem Burgberg sind Bäume umgestürzt und behindern Besucher. Eine akute Gefahr besteht in diesen Bereichen aber nicht.(PM)

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Montag, 01 Januar 2018 09:02

Neujahrsaufruf des Landrats

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2017 neigt sich seinem Ende entgegen und jeder von uns zieht seine ganz persönliche Bilanz. Für die einen war es vielleicht das Jahr ihres Lebens, in dem sich Erfolg an Erfolg reihte und alles sich positiv entwickelte. Andere wiederum werden froh sein, dass es vorbei ist und auf ein besseres neues Jahr hoffen. Das Schöne an einem Jahreswechsel ist, dass man zumindest das Gefühl hat, alles auf null stellen und neu beginnen zu können.

Aber natürlich ist unser Leben bestimmt von Kontinuität und inneren Zusammenhängen. Vieles, was uns jetzt beschäftigt, wird dies auch im neuen Jahr tun, ob wir das möchten oder nicht. Schaut man auf die weltpolitische Lage, dann haben sich die düsteren Vorahnungen des letzten Jahres wenigstens zum Teil erfüllt. Wir alle haben mit gemischten Gefühlen auf die USA geschaut, wo Donald Trump das Präsidentenamt übernommen hat. Sein Kurs in der Nordkorea-Krise, aber auch seine Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels haben unsere Welt nicht gerade sicherer gemacht.

Zwar ist es gelungen, den Terrorismus, der sich vor allem mit dem so genannten „Islamischen Staat“ verbindet, in seinen Kerngebieten zurückzudrängen, allerdings mit der Folge, dass vermehrt Anschläge in den Staaten, die der Anti-IS-Koalition angehören, stattfinden, auch bei uns in Europa.

Das prägende bundespolitische Ereignis dieses Jahres war die Bundestagswahl im September. Nach drei Monaten gibt es noch immer keine neue Regierung. Sowohl die Bürgerinnen und Bürger, als auch das Ausland schaut mit gemischten Gefühlen nach Berlin, denn Deutschland als wichtiger Partner in Europa und in der Welt darf nicht instabil werden.

Trotz aller Irritationen in der Welt, die uns natürlich auch nicht unbeeindruckt lassen, haben wir dennoch im Landkreis versucht, mit Mut und Zuversicht unseren Weg zu gehen. Es gibt Dinge, die können wir nicht beeinflussen, aber da wo wir es können, wollen wir auch gestalten.

Besonders stolz macht es mich, dass unsere bereits tot gesagte ländliche Region sich so stark und positiv entwickelt. Der Landkreis wächst, wir werden wieder mehr, und wir werden jünger, was natürlich auch der Zuwanderung geschuldet ist. Junge Menschen wählen wieder bewusst ihren Lebensmittelpunkt bei uns. Wir haben in den vergangenen Jahren massiv in unser Bildungssystem investiert und mit den dualen Studiengängen von Studium plus ein attraktives Angebot geschaffen, bei dem man international anerkannt Abschlüsse erwerben kann.

Über „Breitband Nordhessen“ sind wir eine der größten Internetoffensiven in Europa. Der technische Ausbau schreitet voran und wir werden in nicht allzu ferner Zukunft eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet haben, was, wie sie alle wissen, heute einen der Grundpfeiler der technischen Infrastruktur darstellt.

Mit dem ersten Spatenstich für die Ortsumgehung Dorfitter im Zuge der B 252 konnten wir eines der wichtigsten Verkehrsinfrastrukturprojekte in Angriff nehmen. In fünf Jahren sollt die neue Trasse ihrer Bestimmung übergeben werden. Auch im Kreisstraßenbau haben wir uns engagiert und bedeutende Summen im Haushalt veranschlagt.

Trotz aller Investitionsmaßnahmen sind wir aber in der Lage gewesen, für 2018 einen Haushalt vorzulegen, der mit einem Überschuss von knapp 2 Millionen Euro abschließt.

Natürlich ist auch uns nicht alles so gelungen, wie wir es geplant hatten. Persönlich bedauere ich es sehr, dass die Kooperation mit VITOS bei unserem Kreiskrankenhaus Frankenberg, auf die wir -und auch ich persönlich- so große Hoffnungen gesetzt haben, sich als nicht tragfähig erwies. Dennoch bin ich sicher, dass wir das Kreiskrankenhaus auch in Zukunft erfolgreich in kommunaler Trägerschaft fortführen können. Das Leistungsspektrum bleibt erhalten und die Versorgung der Patienten wird ohne jede Einschränkung sichergestellt.

Neue Angebote wie die Geriatrie in Zusammenarbeit mit dem Stadtkrankenhaus in Korbach als Nachfolge der Zusammenarbeit mit dem Diakonie-Krankenhaus in Wehrda sowie die Adipositas-Chirurgie werden zusammen mit einer neuen Geschäftsleitung den Kurs in die Zukunft weisen.

Auch wenn die politische Großwetterlage nicht ermutigend war, so haben wir hier vor Ort dennoch stets versucht, unsere Arbeit für Waldeck-Frankenberg unbeirrt und zielgerichtet voranzutreiben. Dabei konnten wir uns sehr oft auf breite, über die Parteigrenzen hinweggehende Mehrheiten stützen.

Auch im privaten Leben ist es hilfreich, sich an gesteckten Zielen zu orientieren und diese unbeirrt und vorbehaltlos zu verfolgen. Natürlich kann alles, was wir anfangen, scheitern, das ist aber nicht die Regel und sollte und nicht davon abhalten, tätig zu werden.  Mut, Zuversicht, aber auch Selbstvertrauen sind starke Antriebskräfte, mit denen sich viel erreichen lässt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein gutes neues Jahr 2018. Egal, wie das nun zu Ende gehende Jahr gewesen ist, das neue soll für Sie noch besser werden. Bewahren Sie sich Ihre Energie und Lebensfreude und bleiben Sie gesund. Sollten dennoch einmal trübe Stunden kommen, so verlieren Sie nicht den Mut. Es geht immer weiter und gemeinsam werden wir das schaffen.

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Quelle: www.apothekerkammer.de

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