Zeitlos, seriös und sympathisch möchte sich der Landkreis Waldeck-Frankenberg künftig in seiner Außendarstellung präsentieren – und hat dafür ein neues Corporate Design für die gesamte Kommunikation entwickelt, neues Logo inklusive. Das modernisierte Erscheinungsbild soll nicht nur den Auftritt des Landkreises als Marke stärken, sondern auch den Bürgerservice verbessern.

Ein Corporate Design bezeichnet das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens. Es ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Logo, Hausfarben, Hausschrift und weiteren Gestaltungselementen. Es ist bestimmend für das Erscheinungsbild sämtlicher Auftritte – nach innen oder außen.

Künftig wird auch die Kommunikation des Landkreises in einem neuen Design erscheinen: Gemeinsam mit der Berliner Design-Agentur beMATES hat der Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit, Kultur, Paten und Partnerschaften mit Unterstützung der Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Waldeck- Frankenberg Anna Trutter in den vergangenen Monaten am völlig neuen Erscheinungsbild gearbeitet.

Dieses zeichnet sich insbesondere durch eine klare und zeitlose Linie aus. Abgeleitet aus der Historie der beiden ehemaligen Altkreise geht es in einer klaren und ästhetischen Designsprache um die Aspekte, die den Landkreis Waldeck-Frankenberg auszeichnen – wie unter anderem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, breit gefächerte berufliche Perspektiven oder die Verbindung von Tourismus und intakter Natur, aber auch um Zusammenhalt, Chancenreichtum und Authentizität. Die visuelle Klammer für dieses gute Leben wird künftig mit einem starken Corporate Design nach außen getragen.

Dazu wurde ein neues Logo für den Landkreis Waldeck-Frankenberg entwickelt. „Dabei wurden die Hauptmerkmale des Wappens – der Löwe als Wappentier der Stadt Frankenberg sowie der Stern als Symbol des ehemaligen Fürstentums Waldeck – abstrahiert und in einen neuen Kontext gesetzt“, erklärt der Leiter des Fachdienstes Öffentlichkeitsarbeit, Kultur, Paten und Partnerschaften Dr. Hartmut Wecker.

Auch die farbliche Gestaltung wurde von den Wappenfarben abgeleitet. „Durch eine verbindende Diagonale entsteht eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, erläutert Ann-Katrin Heimbuchner, Pressereferentin beim Landkreis. „So wird die historische Identität erhalten und gleichzeitig eine hohe Identifikation und Wiedererkennung generiert.“

Das neue Logo bringt darüber hinaus eine moderne Markenarchitektur mit sich: so werden die vielfältigen Themen und Anforderungen des Landkreises durch ein Layout-Konzept getragen, welches sich neben einer neuen Hausschrift sowohl durch eine farbliche Gestaltung, als auch durch bestimmte Stilelemente auszeichnet. Insbesondere in der Außenkommunikation werden dadurch die Angebote und Dienstleistungen des Landkreises für die Bürgerinnen und Bürger deutlich sichtbar und unterscheidbar gemacht. Dies dient zur besseren Orientierung und Übersichtlichkeit.

Getragen wird die neue Marke von einer einzigartigen Bilderwelt. Über 1.000 Fotos, die in den vergangenen Monaten in der Region geschossen wurden und die für die neue Kommunikation genutzt werden, setzen die Aspekte, die den Landkreis ausmachen, dabei frisch und klar in Szene – insbesondere durch ungesehene Bildausschnitte und überraschende Perspektiven, die das gute Leben in Waldeck-Frankenberg unterstreichen.

„Durch unser neues Corporate Design bilden wir ein einheitliches Erscheinungsbild über alle Kanäle ab“, unterstreicht Landrat Dr. Reinhard Kubat. „Wichtig ist uns dabei eine seriöse, aber trotzdem sympathische Kommunikation.“ Dies ist auch für die Imagewerbung des Landkreises Waldeck- Frankenberg von besonderer Bedeutung, betont der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese.

„Denn auch wir als Landkreis möchten bei potenziellen Bürgern, Unternehmern oder Investoren einen positiven ersten Eindruck hinterlassen.“ „Mit dem Aufbau der Marke Waldeck Frankenberg werden wir sicher auch überregionale Aufmerksamkeit erzielen und den Zuzug von Fachkräften sowie die Ansiedlung von Investoren weiter steigern“, erläutert Anna Trutter.

Im kommenden Jahr wird die gesamte Kommunikation des Landkreises Stück für Stück auf das neue Design umgestellt. Insbesondere der Hessentag 2018 in Korbach wird für das neue Design im Rahmen der Präsentation des Landkreises Waldeck-Frankenberg eine besondere Plattform bieten.(PM)

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In den Schulferien sind die Sporthallen des Landkreises Waldeck-Frankenberg in der Regel geschlossen, um Reparatur- und Reinigungsarbeiten durchzuführen. Um den Bürgerservice zu verbessern, startet der Landkreis für 2018 eine Pilotphase:Für besondere Sportveranstaltungen können Vereine eine Ausnahmegenehmigung beantragen, um ausgewählte Sporthallen in den Mittelzentren auch während der Ferien zu nutzen. Der entsprechende Antrag dazu muss vier Wochen vor Ferienbeginn gestellt werden.

Das Pilotprojekt bezieht sich vorerst auf die Großsporthalle „Auf der Hauer“ in Korbach, die Sporthalle der Ense-Schule in Bad Wildungen sowie die Großsporthalle der Edertalschule in Frankenberg sowie die Großsporthalle „Fröbelstraße in Bad Arolsen. Für die Ferien um Weihnachten und Ostern sowie die Sommer- und Herbstferien können Vereine bei dringendem Bedarf eine Sondergenehmigung zur Nutzung beim Fachdienst Sport einholen.

„Diese Ausnahmeregelung gilt für besondere Sportveranstaltungen wie Wettkämpfe, Trainings dafür, Punktspiele, Lehrgänge oder anerkannten Gesundheits- beziehungsweise Rehasport, nicht aber für den allgemeinen Freizeitsport“, sagt Dirk Wilke vom Eigenbetrieb Gebäudemanagement. „Bisherige Regelungen, die mit Vereinen bereits getroffen wurden, bleiben bestehen“, ergänzt der Leiter des Fachdienstes Sport Matthias Schäfer weiter.

„Wir haben uns für dieses Pilotprojekt entschieden, um unseren Bürgerservice zu verbessern und Vereinen im Landkreis bei besonderen Sportveranstaltungen auch in den Schulferien entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung stellen zu können“, begründet Landrat Dr. Reinhard Kubat den Schritt.

„Nach der Pilotphase in 2018 werden wir die Vorgehensweise entsprechend auswerten und entscheiden, ob wir diese Regelung den Vereinen dauerhaft anbieten können“, führt der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese fort.

Wird die Nutzung einer der vier Sporthallen in den Schulferien während der Pilotphase vom Landkreis genehmigt, ist dabei künftig folgendes zu beachten: Während dieser Zeit stehen nur zwei Umkleideräume – einer für Männer und einer für Frauen – zur Verfügung.

Darüber hinaus muss die Halle sauber verlassen werden, da die Sporthallen in den Schulferien nur einmal pro Woche gereinigt werden. Anfallender Müll muss selbst entsorgt werden und falls die Halle trotz Reservierung nicht genutzt wird, muss dies dem zugehörigen Schlüsseldienst rechtzeitig mitgeteilt werden.

Anträge für die Sondergenehmigungen zur Nutzung der Sporthallen während der Schulferien im nächsten Jahr können per Mail unter carsten.habermann@landkreis-waldeck- frankenberg.de an den Fachdienst Sport gerichtet werden.

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Hautnah dabei sein und den Hessentag bei unseren Nachbarn in Korbach im kommenden Jahr aus einer ganz anderen Perspektive erleben - das können die ehrenamtlichen Helfer, die sich bei vielfältigen Aufgaben einbringen. Schon etwa 200 Personen haben sich gemeldet, für das große Landesfest werden weitere Freiwillige gesucht.

Zum Hessentag werden vom 25. Mai bis zum 3. Juni etwa 700.000 Gäste in die Kreisstadt strömen. Um diesen Besucheransturm und die damit verbundenen Anforderungen zu bewältigen, braucht es zahlreiche Helfer. Das „Team Korbach“ bildet sich gerade, dafür sucht die Stadt Freiwillige, Mitglieder der beteiligten Vereine, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Organisationen oder Institutionen. „Gerne können Sie uns auch unterstützen, wenn Sie außerhalb von Korbach wohnen“, sagt der Hessentagsbeauftragte Karl- Helmut Tepel. 

Die Einsatzgebiete sind vielfältig und reichen von Auf- und Abbau bei Veranstaltungen über das Einweisen beim Hessentagsumzug, die Betreuung von Ehrengästen und Gästen mit eingeschränkter Mobilität, Fahrdiensten bis hin zur Unterstützung vor und hinter den Aktionsbühnen und bei Sportveranstaltungen. Springertätigkeiten und Allrounder sind ebenfalls gefragt.

Wer als Helferin oder Helfer dabei sein möchte, sollte mindestens 16 Jahre (in einzelnen Bereichen auch 18 Jahre) sein und für mindestens drei Einsätze zur Verfügung stehen. Der Einsatz wird mit einer Gastkarte belohnt, Sie erhalten Helfershirts und werden am Einsatztag verpflegt. Die Stadt Korbach lädt zudem zu einem großen Helferfest nach dem Hessentag ein.

Mehr Informationen sowie die Anmeldung finden Interessierte unter: www.hessentag2018.de/mitmachen. Bei Fragen wenden Sie sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 05631/53-291 direkt an das Hessentagsbüro. (PM)

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Am Donnerstag, den 23. November findet um 19:00 Uhr das 41. Gründerforum Waldeck-Frankenberg statt. Dieses Mal haben Gründerinnen und Gründer die Chance etwas über ein Unternehmen zu erfahren, dass bereits seit einem Jahrhundert erfolgreich auf dem Markt tätig ist: Die Bäckerei Plücker in Waldeck-Alraft, die dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum gefeiert hat.

Alle Jungunternehmer haben die Gelegenheit bei einer Betriebsbesichtigung mehr über das familiengeführte Unternehmen zu erfahren. Im Anschluss wird Herr Roger Busch über die Förderungsangebote der WI-Bank für Gründer informieren.

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Bäckerei Plücker GmbH & Co. KG (Zur Rittermühle 8, 34513 Waldeck-Alraft) statt. Wie gewohnt besteht im Anschluss an die Betriebsführung oder den Vortrag die Gelegenheit für Fragen und Diskussionen, auch das Netzwerken soll nicht zu kurz kommen. Für das leibliche Wohl wird von der Bäckerei Plücker gesorgt sein.

Alle Interessierten können sich für die Veranstaltung via Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Telefon (06451/716080) anmelden. Für Fragen steht die Wirtschaftsförderung Waldeck-Frankenberg jederzeit zur Verfügung.

Hintergrund: Das Gründerforum ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement Waldeck Frankenberg GmbH, IHK Service-Zentrum Waldeck Frankenberg, Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg sowie der Handwerkskammer und ist als regelmäßiger Erfahrungsaustausch, Kontakt- und Informationsplattform für ExistenzgründerInnen und junge UnternehmerInnen gedacht. Die Teilnahme ist kostenlos.

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24 Vertreter und Vertreterinnen aus Wirtschaft und Verwaltung sowie Bürgermeister aus den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Waldeck-Frankenberg reisten in den Voralberg nach Mäder (Österreich), um sich dort über die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) zu informieren.

Bei der Gemeinwohl-Ökonomie steht nicht die Vermehrung von Kapital im Vordergrund wirtschaftlichen Handelns sondern primär Werte wie Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit oder ökologische Nachhaltigkeit. Kernelement der GWÖ ist die Gemeinwohl-Bilanz, mit der sowohl Gemeinden als auch Unternehmen ihre Leistungen für das Gemeinwohl nachweisen können.

Mäder und Nenzing aus dem Vorarlberg sind weltweit die ersten Kommunen, die in einem moderierten Prozess mit der eigenen Verwaltung eine solche Bilanz erstellt haben. Von der Größe her sind die beiden Kommunen mit Amöneburg, Cölbe oder Rauschenberg vergleichbar. Vertreter aus Mäder und Nenzing haben von ihren Erfahrungen bei diesem Prozess berichtet und dargestellt, welche Fragen sie sich gestellt haben.

Anschließend gab es die Möglichkeit in Kleingruppen konkret nachzufragen, wie zum Beispiel die Mitentscheidungsmöglichkeiten für Bedienstete sind, wie gerecht die Einkommensverteilung ist oder wie die Gemeinde dazu beitragen kann, bürgerfinanzierte Projekte zu unterstützen. Aber nicht nur Gemeinden, auch zahlreiche Unternehmen im Vorarlberg haben sich ebenso auf den Weg gemacht und eine GWÖ-Bilanz erstellt.

Welche Schwierigkeiten, aber auch welche Chancen sich für das eigene Unternehmen aufgetan haben, berichteten vier Geschäftsführer aus der Landwirtschaft, Banken- und Baubranche. Ein Besuch bei der Firma VAUDE rundete die Fahrt ab. Der Outdoor-Ausstatter aus Süddeutschland wurde vielfach für sein soziales Engagement und seine ökologischen Innovationen ausgezeichnet und ist ein Gemeinwohlunternehmen. Eindrucksvoll hat die Geschäftsführerin Dr. Antje von Dewitz von den flachen Hierarchien in ihrem Unternehmen erzählt und wie sie die Produktionsbedingungen ständig verbessern, um umweltgerecht zu produzieren.

Organisiert wurde die Reise von der LEADER-Region Burgwald-Ederbergland in Kooperation mit der Stadt Frankenberg, der GWÖ-Regionalgruppe Lahn-Eder und der GEFAK.

Am Freitag, 03. November kommt der Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie, Christian Felber, nach Marburg und stellt sein Idee um 20.00 Uhr im Cineplex vor. Der Eintritt ist frei.

Vom 04. bis 05.November findet die Regionalkonferenz NACHHALTIG HANDELN – Wirtschaften fürs Gemeinwohl auf Hofgut Fleckenbühl in Cölbe statt. Anmeldungen sind auch vor Ort noch möglich. Das Programm und weitere Informationen u.a. zur kostenlosen Busanreise können unter www.nachhaltigkeitsregion- marburg-biedenkopf.de abgerufen werden.

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Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Waldeck-Frankenberg und dem Caritasverband Brilon e.V. setzt sich der Landkreis dafür ein, dass die Beratungsstelle für die Müttergenesung in Waldeck-Frankenberg erhalten bleibt. Diese Kooperation ist bundesweit einzigartig. Für die Finanzierung der Stelle einer Sozialpädagogin für diesen Bereich wird der Landkreis künftig 20.000 Euro jährlich zur Verfügung stellen.

Seit rund einem Jahr konnte die zuvor vom Diakonischen Werk Waldeck-Frankenberg getragene Stelle aus finanziellen Gründen nicht mehr aufrechterhalten werden. Nach dem Ausscheiden der ehemaligen Mitarbeiterin im Bereich der Müttergenesung wurde die Stelle zunächst nicht neu besetzt. Im Verbund mit dem Caritasverband und mit der Unterstützung des Landkreises hat sich dies jetzt geändert: die Stelle ist zum 1. August wieder mit der Mitarbeiterin Svenja Kretschmer besetzt worden.

Die Sozialpädagogin berät Mütter aber auch Väter – insbesondere dann, wenn deren Lebenssituationen durch Mehrfachbelastungen im Rahmen der Familie, im Beruf, bei finanziellen Problemen oder wegen der Pflegebedürftigkeit von Angehörigen zu Gesundheitsgefährdungen führen.

Die Beratungsstelle sieht sich als erste Anlaufstelle, bei der Familien über die mit ihrer Lebenssituation verbundenen Belastungen sprechen können. Dabei informiert sie nicht nur über das Angebot von Kuren von Müttern oder Vätern mit ihren Kindern, sondern zeigt den Eltern auch andere familiäre Hilfssysteme auf, um frühzeitig weiteren Problemen entgegenzuwirken. Seit August haben in diesem Bereich schon über 25 Beratungen stattgefunden.

„Dass wir uns als Landkreis dafür einsetzen, dass ein adäquates Beratungsangebot für in ihrer Gesundheit gefährdete Familien in Waldeck-Frankenberg bestehen bleibt, steht für uns außer Frage“, betont Landrat Dr. Reinhard Kubat. „Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Frauen- und Familiengesundheit und Stärkung der Familien.“ Dieser sei dringend notwendig, weiß die Frauenbeauftragte des Landkreises Beate Friedrich: „Viele Familien – insbesondere sozial benachteiligte oder mit allein erziehenden Elternteilen – sind zunehmend von den Herausforderungen des Alltags erschöpft.“

Das niederschwellige Angebot sei wichtig, um Familien einen Zugang zu therapeutischen und psychosozialen Maßnahmen zu ermöglichen, sind sich der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks und Diakoniepfarrer Klaus-Jürgen Fackiner sowie Elisabeth Schilling vom Caritasverband Brilon e.V. einig. „Es biete zudem einen Zugang zu wohnortnahen Unterstützungssystemen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige und leiste so einen Beitrag zum Kindesschutz und der Erziehungsverantwortung.

Insgesamt gibt es vier Anlaufstellen im Landkreis, in denen Svenja Kretschmer erreichbar ist: nach Vereinbarung bietet sie in Korbach, Frankenberg, Bad Arolsen und Bad Wildungen entsprechende Beratung an. Zu erreichen ist sie unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder unter Tel.: 0151 – 61319189.

Die Förderung der Müttergenesung fand ihren Ursprung in 1950 mit der Gründung der Elly- Heuss-Stiftung – Deutsches Müttergenesungswerk. Elly Heuss-Knapp, die Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss hat die Initiative damals ins Leben gerufen, um Mütter in ihrer Gesundheit zu stärken. Die Diakonie Deutschland und der Deutsche Caritasverband sind Träger der Stiftung.(PM)

 

 

Portrait Svenja Kretschmer
Svenja Kretschmer © Landkreis Waldeck-Frankenberg

Interview mit Svenja Kretschmer: „Eltern stärken, heißt Kinder stärken“

 

Was ist die Beratungsstelle für Müttergenesung?

Svenja Kretschmer: „Bei meiner Arbeit im Bereich der Müttergenesung berate ich Mütter, aber auch Väter über Einzel- oder Mutter-Kind-Kuren – und zwar als medizinische Vorsorge, um die physische und psychische Gesundheit zu erhalten. Denn die Herausforderungen des Familienalltags können oft auch eine Belastung sein und zu Erschöpfungszuständen führen. In den Kuren können sich Mütter und Väter erholen, entspannen, Kraft schöpfen – und Techniken erlernen, um den Alltag auch künftig gut zu meistern.“

Was gehört zu Ihren zentralen Aufgaben?

Svenja Kretschmer: „Im Rahmen meiner Beratung spreche ich zunächst mit den Müttern und Vätern über ihren Alltag und die Familiensituation. Dabei ergeben sich sehr oft ganz individuelle Problemlagen und Herausforderungen – von pflegebedürftigen oder psychisch kranken Angehörigen über Großfamilien oder Familien mit beeinträchtigen Kindern bis hin zu Burnout- und Trauerfällen in den Familien. Je nach Situation beraten wir dann gemeinsam über mögliche Erholungs- und Unterstützungsangebote. Für die Mütter oder Väter bearbeite ich den Antrag für die entsprechende Kur und reiche ihn bei der Krankenkasse ein. Grundsätzlich haben Eltern alle vier Jahre einen Anspruch auf eine Kur. Bei Ablehnung der Kur durch die Krankenkasse biete ich meine Unterstützung beim Widerspruch an. Bei Bewilligung bereite ich die Elternteile inhaltlich und organisatorisch auf den in der Regel drei Wochen langen Aufenthalt vor. Im Anschluss besprechen wir gemeinsam mögliche weitere Unterstützungsmöglichkeiten.“

Was ist das Besondere an Ihrer Arbeit?

Svenja Kretschmer: „Was ich an meiner Arbeit besonders schätze, ist die Vielfältigkeit der Familien und der individuelle Kontakt zu ihnen. Ich führe mit den Müttern und Vätern oft sehr persönliche Gespräche und empfinde es als Geschenk, dass diese sich mir so öffnen, dass ich für sie genau das richtige Erholungsangebot heraussuchen kann.

Selbstverständlich unterliege ich dabei der Schweigepflicht. Für mich ist es eine auch Herzensangelegenheit, Familien zu helfen und individuell zu beraten. Dabei ist oft viel Empathie und Gespür für Menschen erforderlich, denn keine Beratung ist wie die andere. Wenn es Eltern nicht gut geht, geht es auch den Kindern nicht gut. Die Eltern durch entsprechende Angebote zu unterstützen, heißt demnach auch, die Kinder zu stärken.

Daher erfüllt es mich in meiner Arbeit, wenn ich Familien dabei unterstützen kann, wieder ihr Gleichgewicht zu finden und ihre Mitte zu wahren.“

Warum haben Sie sich für eine Anstellung im Landkreis Waldeck-Frankenberg entschieden?

Svenja Kretschmer: „Ich bin selbst ein großer Familienmensch und habe im Landkreis Waldeck-Frankenberg meine Wurzeln. Nach meinem Studium und einigen beruflichen Stationen – unter anderen im Bereich der Kleinkindbetreuung, Kindertagesstätten und Familienzentren – war es daher für mich klar, dass ich wieder in die Region zurückkommen würde. Alles, was ich bisher in meinem Werdegang erlebt habe, kann ich in meine Arbeit im Bereich der Müttergenesung einfließen lassen: das selbstständige Arbeiten, Beratung und den engen Kontakt mit Menschen. Das macht diese Tätigkeit für mich so besonders.“

Interview: Landkreis Waldeck-Frankenberg

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Frankenberger bekommt einen neuen Kreisel an der Kreuzung Bottendorfer Straße / Hainstraße. Aus diesem Grund und wegen der Sanierung der Bottendorfer Straße wird die Einfahrt von der Bottendorfer Straße in die Hainstraße gesperrt. Bereits seit Mitte August ist das Teilstück der Bottendorfer Straße zwischen Bahnhofstraße und Hainstraße stadtauswärts gesperrt.

Während der gesamten Bauzeit bis voraussichtlich Sommer 2018 gilt dann insbesondere für diese beiden Teilstücke eine Einbahnstraßenregelung auf dem Ring um Alt- und Neustadt (Bottendorfer Straße, Uferstraße, Kanton-Brou-Straße, Auf der Heide, Hainstraße). Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.(PM)

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Dank der erfolgreich abgeschlossenen  Notausschreibung der Stadt Frankenberg (Eder) fährt die Stadtbuslinie ab Montag, 11.09.2017, wieder regulär auf der bekannten Route. Die bestehenden Fahrpläne und Abfahrtszeiten behalten ihre Gültigkeit.

Der AST-Verkehr ist voraussichtlich ab Montag, 18.09.2017, wieder verfügbar. Die Buchungszentrale ist dann täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr unter der Telefonnummer 06451 505444 erreichbar. Die Buchung ist grundsätzlich auch online möglich unter www.alv-oberhessen.de. Fahrtbestellungen sind bis 60 Minuten vor Abfahrt möglich. Für Fahrten bis 9.00 am Morgen muss die Bestellung am Vortag bis 20.00 erfolgen.

Nach dem kurzfristigen Ausfall des vormaligen Betreiberunternehmens Reinius aus Frankenau übernimmt die ALV Oberhessen GmbH & Co. KG die Innenstadtroute jetzt für ein Jahr mit sofortiger Wirkung. Der Vertrag mit dem neuen Anbieter läuft gemäß der Ausschreibung offiziell von Oktober an für ein Jahr.

Im Rahmen einer einstweiligen Erlaubnis des Regierungspräsidiums in Kassel darf die ALV Oberhessen GmbH & Co. KG den Busdienst schon ab Montag aufnehmen, um weitere Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. „Ich bin sehr froh, dass wir mit der ALV Oberhessen einen neuen, verlässlichen Partner für die Stadtbuslinie gefunden haben und freue mich, dass wir die Situation so schnell im Sinne der Bürgerinnen und Bürger regeln konnten“, kommentiert Bürgermeister Rüdiger Heß den Vertragsabschluss.

Die europaweite Ausschreibung für die Zeit nach September 2018 bereitet die Stadtverwaltung Frankenberg (Eder) noch in diesem Jahr vor, damit ab Mitte 2018 der Betrieb der Frankenberger Stadtbuslinie langfristig gesichert werden kann.

 

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Wie die Stadt Frankenberg auf ihrer Internetseite mitteilt, kann der Betreiber der Frankenberger Stadtbuslinie, dessen Insolvenzverfahren läuft, den Betrieb nicht länger aufrecht erhalten und hat ihren Betrieb bis auf Weiteres eingestellt. 

An den Bushaltestellen informieren bereits entsprechende Aushänge die Fahrgäste. Die Stadtverwaltung ist aktuell auf der Suche nach einer geeigneten Lösung, die Ausschreibungsfrist für einen neuen Anbieter endet noch diese Woche. (HB)

Quelle: http://www.frankenberg.de/index.php/item-pressemeldung/stadtbuslinie-faehrt-aktuell-nicht.html

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Gerade hat Teslas Elon Musk in einer großen öffentlichen Veranstaltung die ersten 30 Fahrzeuge des Model 3 überreicht. Ein Fahzeug mit dem Tesla auf den Massenmarkt vorstoßen und damit nicht weniger als die Mobilität weg von den Verbrennungsmotoren, hin zur Elektromobiliät verändern will.

Man könnte meinen, der Startschuss des Projektes über das fünf nordhessische Landkreise jetzt in einer Pressemitteilung berichten, sei perfekt darauf abgestimmt gewesen. Auf jeden Fall ist es ein weiteres Indiz dafür, dass unsere Region weiter die in den letzten Jahren eingeschlagene Richtung hin zur Zukunftsregion gehen will. 

Die fünf nordhessischen Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Werra-Meißner, Schwalm-Eder und Waldeck- Frankenberg wollen gemeinsam die Elektromobilität in der Region vorantreiben und Strom für die Fortbewegung nutzen und damit die Umwelt schonen.

Der Startschuss für das Projekt, in dem konkrete Handlungsvorschläge zum Ausbau der Elektromobilität entwickelt werden sollen, fiel kürzlich mit dem Auftakttreffen der Lenkungsgruppe. Vom Bund wird das Vorhaben mit insgesamt 80.000 Euro gefördert.

Ladestationen für Elektroautos, E-Bikes, Car-Sharing: alle diese Bereiche sollen künftig weiter ausgebaut und auch in den Öffentlichen Personennahverkehr integriert werden. Innerhalb des Projekts wird dafür zunächst die Ist-Situation in Nordhessen analysiert. Aus diesen Erkenntnissen sollen später konkrete Bedarfe abgeleitet werden – um so Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft geben zu können.

Für diese Studie will die Lenkungsgruppe, die aus den Landräten der fünf Kreise beziehungsweise ihren Vertretern und vier Vertretern aus dem Kreis des LEADER- Regionalmanagements besteht, ein Unternehmen beauftragen. Interessenbekundungs- verfahren und Ausschreibung werden folgen. Für die Erstellung des Konzepts stehen insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung: 80.000 Euro, die das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) der Region für die erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme um das Projekt zukommen lässt sowie ein Eigenanteil der Landkreise von jeweils 4.000 Euro.

„Mit dem aktuellen Entschluss der Briten, Diesel- und Benzinautos bis 2040 zu verbieten, hat Großbritannien kürzlich die Pflöcke für die Verankerung der E-Mobilität für sich eingeschlagen. Deutschland und Nordhessen haben noch Nachholbedarf in Sachen Elektromobilität“, fasst der Kreisbeigeordnete des Landkreises Waldeck-Frankenberg Friedrich Schäfer in Vertretung für Landrat Dr. Reinhard Kubat den Status Quo zusammen.

„Umso wichtiger ist es, das emissionsfreie Fahren zu fördern – und vor allem praktikable Lösungen dafür zu finden.“ Dabei sei es vor allem wichtig, einen Blick in die Zukunft zu werfen und die dynamische Entwicklung in diesem Bereich zu beobachten, betont der Erste Kreisbeigeordnete des Werra-Meißner-Kreises Dr. Rainer Wallmann. „Dabei gilt es nicht nur, eine einheitliche Ladeinfrastruktur in der Region zu schaffen, sondern auch den Markt in Sachen E-Mobilität im Blick zu haben.

„Energiewende bedeutet auch gleichzeitig eine Mobilitätswende“, ergänzt der Kasseler Landrat Uwe Schmidt. „Das Projekt stellt daher eine gute Basis dar, um nachhaltiger in Sachen Mobilität agieren zu können.“ Darüber hinaus betont der Kreisbeigeordnete des Landkreises Herfeld-Rotenburg Jürgen Schäfer in Vertretung für Landrat Dr. Michael Koch, dass das Vorhaben beispielhaft sei im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit:

Die Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Werra-Meißner, Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg wollen die E-Mobilität in Nordhessen vorantreiben: Dr. Jürgen Römer, Tanja Müller, Friedrich Schäfer, Uwe Schmidt, Dr. Brigitte Buhse, Jürgen Schäfer, Lisa Küpper, Dr. Rainer Wallmann und Marcel Mötzing (v.l.n.r.) Foto © Landkreis Waldeck-Frankenberg

Mobilität geht über Kreisgrenzen hinaus

Die fünf Landkreise werden zu gleichen Teilen am Projekt beteiligt sein. Die Federführung wird der Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises Waldeck-Frankenberg unter der Leitung von Dr. Jürgen Römer innehaben. Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Tanja Müller, Dr. Brigitte Buhse von der LEADER-Region Knüll, Lisa Küpper von der LEADER-Region Kellerwald-Edersee, Marion Karmann von der LEADER-Region Mittleres Fuldatal und Sigrid Wetterau von der LEADER-Region Hersfeld-Rotenburg vervollständigt er die Lenkungsgruppe um die Vertreter der fünf Landkreise. Ende 2018 soll das Projekt abgeschlossen sein. (PM)

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Quelle: www.apothekerkammer.de

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