Anfang Juli 2017 starteten 29 Jugendliche und 6 Betreuer zu einer Ferienfreizeit im schönen Küstenort Caldetas in Spanien. Veranstaltet wurde die Fahrt vom Fachdienst Jugend/ Jugendbildungswerk, des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

Die Anreise erfolgte mit einem Doppeldeckerbus, was für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon ein Erlebnis war. Bei der morgendlichen Ankunft wurde die Gruppe mit strahlendem Sonnenschein und einem herrlichen Panorama mit Meerblick belohnt.

Die Jugendlichen konnten im spanischen Caldetas ein erlebnisreiches Programm mit vielfältigen Unternehmungen genießen. Sie hatten reichlich Zeit für Freizeitaktivi-täten, vor allem fürs Baden im Mittelmeer und Sonnen am Strand. Auch Angebote wie Joggen am Strand oder das Malen von Bildern auf Keilrahmen fanden große Zustimmung und wurden zahlreich genutzt. Höhepunkte der Freizeit waren ein Ausflug nach Barcelona mit Stadtrundfahrt und Besuch der Wasserspiele „Fuente Magica“ vor dem Nationalpalast, eine Katamaranfahrt, der Besuch eines Kletterparks, sowie ein Abstecher in den Wasserpark in Calella.

In dieser Selbstversorgerfreizeit kümmerten sich die Jugendlichen zusammen mit den Betreuern selbst um ihr leibliches Wohl. Das gemeinsame Kochen sowie die Ausflüge und Unternehmungen sorgten dafür, dass die Jugendlichen und die Betreuer zu einer harmonischen Gruppe zusammenwuchsen. Alle waren sich einig, dass sie in Caldetas eine erlebnisreiche, zugleich jedoch erholsame Zeit hatten.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg will mit seinem Fachdienst Jugend auch im nächsten Jahr wieder Freizeiten für Jugendliche durchführen. Nähere Auskünfte dazu erteilt Ines Normann, Tel. 05631/ 954-493, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . (PM)

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Die Direktannahmestelle für private Bioabfallkleinmengen an der Müllumladestation in Geismar ist fertiggestellt. Das teilt der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises Waldeck-Frankenberg mit. Bürger können dort künftig Kleinmengen bis zu 250 Kilogramm selbstständig abladen, ohne diese wiegen zu müssen – und das sogar gebührenfrei. So wird eine schnellere und einfachere Anlieferung für die Bürger möglich.

Im Rahmen der Umbauarbeiten wurde eine neue Aufteilung der Anlieferungsbereiche umgesetzt, die ab sofort eine schnellere Abfertigung ermöglicht. Es gibt jetzt zwei Entladestellen für Gartenabfälle wie Laub, Unkraut und Rasenschnitt und eine Entladestelle für grobe Bioabfälle die vor der Kompostierung noch zerkleinert werden müssen wie Heckenschnitt, erdige Wurzeln und große Stauden. Sauberer und verholzter Baum- und Astschnitt kann ebenfalls getrennt direkt auf dem neuen Platz entladen werden.

Hierzu wurde die Verkehrsführung geändert und eine Böschungssicherung hergestellt. Die Entwässerung des Lagerplatzes wurde ebenso erneuert. „Damit das neue System reibungslos funktioniert, müssen sich die Bürger bei der Entladung an die Sortiervorgaben und Verkehrsregeln innerhalb der Anlage halten“, betont der Leiter des Eigenbetriebes Egbert Blanc. Entsprechende Hinweisschilder für die unterschiedlichen Grünabfälle sind angebracht. „Sollte sich das neue System bewähren, könnte in einem weiteren Schritt der obere Wertstoffhof ebenfalls eine neue Verkehrsführung erhalten, so dass auch E- Geräte, Altpapier und Schrott schnell und einfach und ohne Benutzung der Waage entladen werden können.“

„Da nach 25 Jahren Betrieb der Anlage ohnehin eine umfangreiche Instandsetzung an den Verkehrsflächen, der Entwässerung und der Böschungssicherung erforderlich waren, haben wir den neuen Annahmebereich in diesem Zuge mit umgesetzt“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete und Dezernent für den Bereich Abfallwirtschaft Jens Deutschendorf. „Für die Bürger hat dies einen großen Mehrwert, da die Bioabfallmengen nun noch schneller und einfacher entsorgt werden können.“

Für Abfallentsorgungen, die über Kleinmengen von bis zu 250 Kilogramm hinausgehen oder gewerblicher Herkunft sind, steht die Entsorgung wie bisher gebührenpflichtig über die Eingangswaage zur Verfügung. Die Müllumladestation Geismar bewältigt jährlich über 31.000 Anlieferungen, davon sind rund 19.000 gebührenpflichtig. Das Einzugsbereich der Anlage umfasst den Südkreis rund um Frankenberg. (PM)

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Gute Nachrichten aus dem Kreishaus für das Frankenberger Land: nach abgeschlossenen Sanierungsarbeiten ist die Kreisstraße 93 zwischen Schreufa und Viermünden wieder befahrbar. Das teilt der Fachdienst Bauen des Landkreises Waldeck- Frankenberg mit.

Nach einer Bauzeit von rund sechs Wochen ist die Strecke vom Ersten Kreisbeigeordneten Jens Deutschendorf, dem Fachdienst Bauen des Landkreises, dem Frankenberger Bürgermeister Rüdiger Heß und Hessen Mobil wieder offiziell für den Verkehr freigegeben worden.

Im Zuge der Bauarbeiten ist auf einer Länge von 2,7 Kilometern die Fahrbahndecke erneuert worden. Die neuen Fahrbahnbreiten liegen nun zwischen 4,9 und 6,8 Metern. In den Innenkurvenbereichen wurden Rasengittersteine beziehungsweise Bankettplatten verlegt. Die Baumaßnahme wurde in zwei Bauabschnitten abgewickelt. Währenddessen war die Kreisstraße 93 voll gesperrt, der Verkehr ist dementsprechend umgeleitet worden.

Das Auftragsvolumen umfasst rund 650.000 Euro. Davon trägt rund 620.000 Euro der Landkreis Waldeck-Frankenberg; rund 30.000 Euro die EnergieGesellschaft Frankenberg mbH. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg verfügt über eines der größten Kreisstraßennetze in Hessen – und sogar bundesweit. Mehr als 480 Straßenkilometer liegen so in der Baulastträgerschaft des Kreises.

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Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankenberg (Eder) hat bei ihrer öffentlichen Sitzung am 22.06.2017 in der Ederberglandhalle beschlossen, sich für die Landesgartenschau 2026 zu bewerben. Der Beschluss zur Bewerbung erfolgte einstimmig. Damit ist nunmehr der Magistrat beauftragt, die Frankenberger Bewerbung offiziell beim Land Hessen einzureichen und alle dafür nötigen Schritte zu unternehmen.

Bürgermeister Rüdiger Heß, der die Idee ins Stadtparlament eingebracht hat, warb für seine Idee: „Die Landesgartenschau in Frankenberg (Eder) soll bleibenden Mehrwert für die Stadt bringen und sie noch attraktiver machen: im Bereich der Wohn- und Lebensqualität, aber auch im Sinne eines langfristigen Stadtmarketings.“ Eine Großveranstaltung wie die Landesgartenschau über ein halbes Jahr in der Stadt zu haben, wäre eine tolle Chance, viele Menschen nach Frankenberg (Eder) einzuladen. „Und das gab es hier noch nie“, fügte er hinzu.

Die Landesgartenschau könnte dazu beitragen, vorhandene städtebauliche Defizite zu reduzieren und zu beheben. Mit der ohnehin bis Mitte 2019 geplanten kompletten Neugestaltung der Uferstraße mit Freiflächen, der weiteren Anbindung an die Eder und der Öffnung der Nemphe geht die Stadt schon die ersten Schritte in diese Richtung.

Auch das ökologische Klima der Stadt soll dadurch weiter verbessert werden. In die Planungen für die Landesgartenschau sollen vor allem das Naherholungszentrum Teichgelände, der Burgberg sowie die Große Wehrweide mit einbezogen werden. Zudem soll sich ein „grünes Band“ zwischen Rathaus und Teichgelände durch die Stadt ziehen. „Schon heute stehen in der Innenstadt mehr Bäume als jemals zuvor“ sieht Heß die Stadt auf dem richtigen Weg.

Im Zuge des Bewerbungsverfahrens wird es unter anderem eine Begehung der Stadt mit Landesvertretern sowie eine Machbarkeitsstudie geben. Über die Vergabe der Landesgartenschau entscheidet am Ende das Kabinett. „Mit neun Jahren Zeit bis 2026 sind wir voll auf Kurs“ freut sich Bürgermeister Heß über die Entscheidung von Donnerstag. Sechs bis acht Jahre Vorlaufzeit empfiehlt die Fördergesellschaft Landesgartenschauen in Hessen und Thüringen mbH den Ausrichterstädten für die Umsetzung.

Die Landesgartenschau findet in Hessen jeweils im Abstand von vier Jahren statt. Um die Ausrichtung können sich alle hessischen Städte, Gemeinden und Landkreise bewerben.

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Auf dem Bahnhofsvorplatz „Am Bahnhof“ haben Unbekannte erneut die Glasscheibe eines Wartehäuschens zerstört. Der Schaden wurde am 20. Juni 2017 entdeckt. Die Stadt hat bei der Frankenberger Polizei bereits Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt wegen Sachbeschädigung.

Laut Bürgermeister Rüdiger Heß beläuft sich die Schadenssumme auf rund 1.100 €, denn die erst im Oktober nach einer Sachbeschädigung erneuerte Scheibe ist komplett zerstört worden. Damals konnte der Täter ermittelt werden.

Heß wies gleichzeitig auch darauf hin, dass die Aufklärungsquote der Polizei bei Sachbeschädigungen dieser Art grundsätzlich hoch sei und dass „den oder die Täter sowohl finanzielle als auch strafrechtliche Konsequenzen erwarten.“ Dazu gehörten neben der Bezahlung der Reparaturarbeiten die Ableistung von Arbeitsstunden beim Betriebshof der Stadt.

Der Bürgermeister bittet die Bürgerinnen und Bürger um sachdienliche Hinweise unter Telefon (06451) 720 30 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Polizeistation Frankenberg). (PM)

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Von der Blüte bis zur Ernte: wie wichtig die Honigbiene für die Landwirtschaft ist und wie der süße Brotaufstrich produziert wird, lernten 20 Schüler der Ederseeschule Herzhausen bei einem gemeinsamen Frühstück im Grünen. Landrat Dr. Reinhard Kubat und Landwirtschaftsdezernent Fritz Schäfer hatten die Schulklasse im Rahmen des Projekts „Bauernhof als Klassenzimmer“ auf eine Blumenwiese nahe Marienhagen eingeladen.

Dort lernten sie nicht nur, wie die Bienen Blütennektar in Honig umwandeln und wie wichtig Naturerzeugnisse wie dieser für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind – sondern insbesondere, welche Bedeutung die Bienen für die Landwirtschaft haben und umgekehrt.

„Ob Obst- und Gemüseanbau, Saatguterzeugung oder im Gartenbau: ohne das drittwichtigste Nutztier nach dem Schwein und dem Rind geht in der Landwirtschaft nichts“, betont Landwirtschaftsdezernent Fritz Schäfer. Aber auch Natur- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Denn ohne sie gibt es keine Samenbildung, die wiederum Grundlage für den Fortbestand der Pflanzen ist. Viele Kleinstlebewesen und Vögel sind auf diese Nahrungsquellen angewiesen. „Fehlen Bienen, wird dieser geschlossene ökologische Kreislauf erheblich gestört“, betont der Kreislandwirt weiter.

Daher setzt sich auch der Landkreis seit Jahren für eine intensive Zusammenarbeit der Imker und Landwirte in Waldeck-Frankenberg ein. Im Rahmen der Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen fördert und berät der Fachdienst Landwirtschaft zu klima- und umweltfreundlicher Landbewirtschaftung – und unterstützt insbesondere den Austausch zwischen Landwirtschaft und Imkerei. Die Förderung der Anlage von entsprechenden Blühflächen als Nahrungsgrundlage für Bienen und als Ruhezonen für Wildtiere spielt dabei eine wichtige Rolle.

„Ergänzt wird das Engagement des Landkreises in diesem Bereich auch durch das Projekt „Bauernhof als Klassenzimmer“, bei dem Kinder und Jugendliche durch Besuche landwirtschaftlicher Betriebe lernen, woher ihre Nahrungsmittel ursprünglich stammen“, erläutert Landrat Dr. Reinhard Kubat. Im Mittelpunkt stehe dabei, das Wissen um die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu vermitteln. „Und natürlich auch, den Schülern klarzumachen, wie wichtig diese für eine gesunde Ernährung sind.“

So auch der Honig des Imkers Jürgen Voigtländer, den die Kinder der Jahrgangsstufe sieben auf Vollkornbrötchen und mit frisch gepressten Apfelsaft beim Bienenfrühstück genießen konnten. In einem zweistündigen Workshop erfuhren die Schüler mit ihrer Lehrerin Susanne Kubat Wissenswertes über den Lebensweg der Arbeitsbiene, die Honigproduktion, wie das Bienenvolk als Einheit funktioniert – und über die Bedeutung der Honigbiene für die Landwirtschaft. Im Anschluss daran ging es für die Schulklasse, die den Ausflug im Rahmen ihres Wandertags machten, zur Abkühlung ins Marienhagener Freibad.

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Im Rahmen der Altenhilfe bietet der Landkreis Waldeck-Frankenberg auch in diesem Jahr Erholungsaufenthalte unter anderem auf Norderney und in der Rhön für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Waldeck-Frankenberg an. Interessierte können sich ab sofort dafür anmelden.

Neben einem dreiwöchigen Erholungsaufenthalt, der voraussichtlich vom 28. Oktober bis 18. November im kreiseigenen Ferienhotel „Haus Waldeck“ auf Norderney stattfinden wird, werden vom 18. Oktober bis 8. November auch wieder einige Erholungsplätze in der Rhön in Bad Brückenau angeboten.

Die Kosten der Erholungsaufenthalte können im Rahmen einer Vollpension für Personen übernommen werden, die das 65. Lebensjahr vollendet haben und nur über ein geringes Einkommen und Vermögen verfügen. Die Reisekosten sind von den teilnehmenden Personen selbst zu tragen. Aus besonderen Gründen können auch Personen berücksichtigt werden, die erst das 60. Lebensjahr vollendet haben; das gilt auch für Ehepaare, wenn einer der Ehegatten das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Als geringes Einkommen gelten bei Alleinstehenden monatlich 818 Euro zuzüglich der Unterkunftskosten (Miete oder Eigenheimaufwand); bei Ehepaaren monatlich 1.105 Euro zuzüglich der Unterkunftskosten. Bei Ehepaaren wird das gemeinsame Einkommen auch dann zugrunde gelegt, wenn nur einer der Ehegatten an der Erholungsmaßnahme teilnehmen möchte. Anmeldungen werden vom Fachdienst Soziale Angelegenheiten unter Tel.: (05631) 954-208 entgegengenommen. (PM)

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Einen unbeschwerten Nachmittag werden auch in diesem Jahr wieder über 3.800 Senioren erleben, wenn vom 15. bis 19. Mai die Kreisseniorentage in Frankenberg und vom 29. Mai bis 2. Juni die Tage in Vöhl stattfinden werden – eine Veranstaltungsreihe des Landkreises Waldeck-Frankenberg mit Geschichte.

Denn die Kreisseniorentage sind im Landkreis bereits zur Tradition geworden. Vor mehr als 40 Jahren ins Leben gerufen, sollten sie zum Zusammenwachsen der beiden Altkreise Waldeck und Frankenberg beitragen – und tun dies bis heute. Über 3.800 ältere Menschen über 75 Jahre nehmen in diesem Jahr an der Veranstaltungsreihe teil, die in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Vöhl und der Stadt Frankenberg ausgerichtet wird.

Nach einer Rundfahrt durch die landschaftlich schöne Region des Landkreises werden die Teilnehmer aus den jeweiligen Altkreisen sowohl in der Vöhler Henkelhalle, als auch in der Frankenberger Ederberglandhalle mit Kaffee und Kuchen bewirtet und musikalisch unterhalten. Freiwillige Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und Helfer der Seniorenclubs aus dem Landkreis begleiten die Gäste. Die Organisation erfolgt durch den Fachdienst Soziale Angelegenheiten des Landkreises. Die Bewirtung übernehmen ortsansässige Vereine – in diesem Jahr der Landfrauenverein Frankenberg-Friedrichshausen, der Landfrauenverein Viermünden, die Volleyballabteilung des TSV Frankenberg sowie die SG Vöhl-Basdorf-Nieder-Werbe.

„Ich möchte allen ehrenamtlichen Helfern und Vereinsmitgliedern danken, dass sie dieseAufgabe übernehmen. Ohne sie könnten wir die Veranstaltungsreihe nicht auf die Beine stellen“, so Landrat Dr. Reinhard Kubat. „Darüber hinaus möchte ich auch der Sparkasse Waldeck-Frankenberg danken, ohne deren finanzielle Unterstützung die Kreisseniorentage überhaupt erst ermöglicht werden können.“ (PM)

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Der Fachdienst Jugend des Landkreises Waldeck Frankenberg und die Stadtjugendpflege Frankenberg bieten zwei Wochen vor den hessischen Sommerferien wieder das pädagogische Zirkusprojekt an, welches nun schon seit 18 Jahren, davon 16 Jahre in der Illerstadt, durchgeführt wird. Es sind noch Plätze frei.

Vom 19.-24. Juni 2017 können Kinder aus dem gesamten Landkreis im Alter von 8-13 Jahren wieder eine Woche lang Zirkus machen. Sie können Seillaufen, Feuer- und Fakir-Künste erlernen, am Trapez akrobatische Fähigkeiten beweisen und vieles mehr. Nach einer Woche werden die Kinder zu richtigen Artisten und zeigen ihre einstudierten Nummern in zwei Vorführungen.

Die Kinder werden in dieser Woche von den Schulen freigestellt, von 9.00-16.30 Uhr sind sie jeweils auf dem Burgberg in Frankenberg. Dort hat der pädagogische Zirkus Dobbelino aus Braunschweig sein Zirkuszelt aufgeschlagen. Neben dem Zirkuszelt stehen weitere Zelte vom THW bereit, für den Fall, dass es regnet oder die Sonne zu sehr scheint.

Gemeinsam mit ca. 20 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern wird das vierköpfige Zirkusteam die Kinder anleiten. Für die Vorstellungen (Freitag, 23. Juni um 16.00 Uhr; Samstag, 24. Juni um 11.30 Uhr) können bereits jetzt Karten vorbestellt werden.

Die Kosten für das Projekt betragen 125 Euro. Darin sind auch ein Mittagessen sowie Getränke und Snacks enthalten. Es besteht auch die Möglichkeit einer Frühbetreuung ab 8.00 Uhr. Einkommensschwächere Familien können unter bestimmten Voraussetzungen einen ermäßigten Teilnehmerbeitrag zahlen.

Anmeldungen und Kartenreservierungen sind unter Telefon 05631/954-492 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

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Um Jungtiere zu schützen, deren Geburt häufig in die Mähzeit von Landwirten fällt, hat das Vetrerinäramt des Landkreises zu Schutzmaßnahmen aufgerufen und hierzu entsprechende Empfehlungen herausgegeben. 

Schätzungen zufolge kommen bei dem Gräserschnitt im Frühjahr jährlich allein bis zu 60.000 Rehkitze ums Leben. Insgesamt werden rund 500.000 Wildtiere dabei getötet oder verstümmelt. Dies geschieht insbesondere auf waldnahen Flächen, in denen beispielsweise Rehe ihre Kitze in der ersten Lebenswoche gut getarnt im hohen Gras allein zurücklassen. Nähert sich dem Jungtier ein Traktor, rennt dieses in der Regel nicht davon, sondern drückt sich aufgrund des angeborenen Schutzverhaltens reglos auf den Boden, was den Tieren schließlich zum Verhängnis wird. Darüber hinaus kann das durch die Kadaver verunreinigte Mähgut bei damit gefütterten Tieren zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen.

Um dies zu verhindern und die Jungtiere zu schützen, rät das Veterinäramt zu einigen Maßnahmen, die die Landwirte bei ihrer Arbeit beachten sollten. Neben dem Aufstellen von Wildscheuchen oder dem Anbringen von Flatterbändern auf den betreffenden Flächen, haben sich weitere Maßnahmen bewährt wie beispielsweise das Absuchen des Geländes, welches idealerweise am Vorabend der Mäharbeiten durch einen Jäger mit Jagdhunden geschehen sollte.

Weiterhin kann eine Umstellung der Mähgewohnheiten die Tiere schützen. Bei dem herkömmlichen Vorgehen, bei dem die Landwirte am Feldrand mit dem Mähen beginnen, werden die Tiere in die Mitte gedrängt und können nicht ausweichen. Beginnt man in der Mitte der Fläche, werden die Tiere nach außen in die Nachbarflächen getrieben. Dies hilft zwar nicht den ganz frisch geborenen Tieren; im Alter ab zwei bis drei Wochen ist eine Flucht jedoch bereits wahrscheinlich.

Weiterhin rät das Veterinäramt, aufgespürte Jungtiere wie beispielsweise Rehkitze vorsichtig zu bergen. Vermieden werden sollte dabei der direkte Kontakt mit dem menschlichen Körper, da der Geruch die Geiß davon abhalten würde zum Kitz zurückzukommen. Mit einem Büschel Gras oder Blattwerk in der Hand lassen sich die Tiere von den Wiesen bringen ohne dass diese den Geruch des Menschen anzunehmen. In der Regel bleiben die Kitze ruhig und tun sich in unmittelbarer Umgebung jenes Ortes nieder, an dem sie abgelegt werden, sodass die Geiß ihr Jungtier problemlos wiederfinden kann.

Eine weitere Maßnahme, um die Tiere zu schützen hat der Maschinenring Waldeck- Frankenberg e.V. vorgestellt: die Universal-Wildscheuche – eine Art Vogelscheuche mit verschiedenen optischen und akustischen Störreizen. Zwei regulierbare Lausprecher lassen in unterschiedlich langen Zeiträumen Geräusche wie Schüsse, Hundegebell, Stimmen, warnende Bachen oder Metallgeräusche ertönen. Diese werden – platziert in Feldern und Wiesen – in zufälligen Zeitabständen vom Wild immer wieder als neue Bedrohung interpretiert, sodass diese sicher aus den Grünflächen verscheucht werden können – und somit vor dem Mähtod geschützt werden können.

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Quelle: www.apothekerkammer.de

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