Harald Becker

Harald Becker

Herausgeber von www.frankenberger-land.de.
Jahrgang 1971
redaktion@frankenberger-land.de

Gleich zweimal musste die Stadt Frankenberg über Vandalismus in der Stadt berichten. Und beide Male sind Einrichtungen betroffen, die zu einem gehörigen Maß durch ehrenamtliche angelegt bzw. betreut wurden und werden.

Im ersten Fall haben Unbekannte in der Nacht von Samstag, 31. März, auf Sonntag, 1. April 2018 im Frankenberger Wildpark die Türen eines Lagerraumes aufgebrochen. Aus dem Raum im Erdgeschoss der Aussichtsplattform wurde Markierfarbe gestohlen.

Die Farbe wurde anschließend dazu benutzt, Teile der Aussichtsplattform sowie zahlreiche Schilder, Gatter, Sitzgelegenheiten und Objekte in der Umgebung zu beschmieren, darunter auch die Rutsche des Spielplatzes. Der entstandene Schaden beläuft sich hier auf rund 1.500 Euro.

Der abgesägte und umgerissenen Apfelbaum auf dem Burgberg
Der abgesägte und umgerissenen Apfelbaum auf dem Burgberg © Stadt Frankenberg

Die zweite Randale betrifft einen Winterglockenapfelbaum auf dem Frankenberger Burgberg, der vor Ostern von Unbekannten umgerissen, die Baumkrone abgesägt und die Böschung hinuntergeworfen wurde. Der Sachschaden beläuft sich hier auf ca. 800 Euro. Der ideelle Schaden dürfte aber viel höher sein, denn der Winterglockenapfelbaum war erst 2016 von der Frankenberger Naturschutzjugend (NAJU) auf der Südseite des Burgbergs gepflanzt worden.

Den dortigen Burgberggarten hat die Frankenberger Naturschutzjugend unter der Regie ihres Vorsitzenden Frank Seumer mit viel Energie und Aufwand in den letzten Jahren freigeschnitten und angelegt.

Die Stadt Frankenberg hat in beiden Fällen Anzeige erstattet und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Ergreifung der Täter führen. Hinweise zur Tat können an die Polizeistation Frankenberg unter Telefon (06451) 720 30 oder E-Mail: frankenberg-pst.ppnh @polizei.hessen.de gerichtet werden.

Wir von www.frankenberger-land.de sind fassungslos über soviel Rohheit und Zerstörungswut an Einrichtungen, die der Allgemeinheit zur Erholung und Freude dienen sollen. Wir hoffen, dass die Täter schnell gefasst werden.

Update: Wie versprochen bleiben wir an der Sache dran und hier kommt schon ein Nachtrag zum Fund. Sicher haben sich die meisten es gedacht: April, April! Die Geschichte rund um das Pflaster unter der Straßendecke ist frei erfunden. Einzig die gepflasterte Fläche ist tatsächlich vohanden. Allerdings haben wir keine Ahnung, was es damit auf sich hat. 

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Ein sensationeller Fund wurde in Frankenberg bei den Bauarbeiten am Kreisel in der Bottendorfer Straße an das Tageslicht befördert. Beim Abfräsen der alten Fahrbahndecke fanden Arbeiter einen erstaunlich gut erhaltenen Teil einer gepflasterten überregionalen mittelalterlichen Straße entdeckt, die quer durch Hessen führte und Frankenberg zu einer der bedeutendsten hessischen Städte machte. 

Durch diesen Fund müssen inoffiziellen Informationen zufolge die Pläne für das Straßenstück in Höhe des "Weißen Geländers" noch einmal komplett überarbeitet werden. Das Stück Straße, welches aus Frankenbergs Blütezeit im 15. Jahrhundert stammt, soll am besten noch in diesem Jahr zur Verleihung des Zusatztitels "Philipp Soldan Stadt" als Symbol der Verbindung zwischen dem mittelalterlichen und dem modernen Frankenberg eingeweiht und der überregionalen Öffentlichkeit vorgestellt werden. 

Leider war wegen der Osterferien kein offizielles Statement der Verantwortlichen der Stadt Frankenberg zu bekommen, aus gewöhnlich gut informierten Kreisen war aber zu vernehmen, dass Bürgermeister Rüdiger Heß und der Bauamtsleiter Karsten DIttmar wegen der touristischen und städteplanerischen Potentiale, die sich hieraus ergäben, ganz aus dem Häuschen seien.

Frankenberger-Land.de bleibt selbstverständlich an der Sache dran und wird informieren, sobald es neue Entwicklungen in dieser Sache gibt. (HB) 

Rund 40 Studierende der Hochschule Hannover, Fachrichtung Modedesign, waren jetzt für zwei Tage zu Besuch in Frankenberg (Eder). Anlass war der Auftakt zu einem gemeinsamen Projekt der Stadt mit der Hochschule. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes steht die regionale Tracht in all ihren Facetten – unter anderem mit dem Ziel, die regionale Identität zu stärken.

Über drei Semester hinweg werden sich Studierende mit Trachten aus Frankenberg und der Region auseinandersetzen, sie analysieren, mit traditionellen Elementen experimentieren und alles neu betrachten.

„Wir Modedesigner sind Piraten“ gestand entsprechend auch Martina Glomb, seit 2005 Professorin für experimentelle Mode in Hannover und Mitinitiatorin des Projektes. Sie selbst hat unter anderem über zehn Jahre als Designerin für Vivienne Westwood gearbeitet. Gleich vier Kollegen hat sie mit an Bord geholt: Prof. Johannes Assig, Spezialist für Männermode, die Lehrkraft für besondere Aufgaben Sun Jong An als Expertin für avantgardistische Mode, den Experten für analoge und digitale Illustration, Prof. Volker Feyerabend, und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Beatrix Landsbek. Begleitet wurde die Delegation außerdem von Fotografie-Studierenden, die das Projekt dokumentieren.

Eine eigene Frankenberger Tracht gibt es nicht, in der Region sind vor allem die Bunstruther Tracht sowie die Marburger Evangelische Tracht verbreitet. Bei einem gemeinsamen Termin erklärte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß – selbst in Tracht: „Wir wollen mit dem Projekt nicht die Tracht neu erfinden, oder gar die existierenden Trachten verdrängen – im Gegenteil. Es geht darum, die regionale Tracht zum Thema zu machen.“ Er könne nicht verstehen, warum man als Nordhesse auf Lederhose und Dirndl zurückgreifen müsse, wenn man sich in Tracht kleiden wolle. „Wir möchten auch die ‚Nicht-Trachtenträger‘ dafür begeistern, sich mit dem Thema Brauchtum zu befassen.“

Einerseits geht es im Projekt für die Studierenden darum, aus den traditionellen Trachten, Mustern, Materialien und regional hergestellten Stoffen einzelne Elemente herauszulösen und daraus neue Mode zu kreieren – klassisch, alltagstauglich, avantgardistisch, oder auch experimentell.

Andererseits geht es darum, hier vor Ort durch das Einbeziehen traditioneller wie auch neuer Stoffe (z. B. Flachs und Denim), historischer Drucktechniken wie dem Blaudruck, traditioneller Muster und Borten eine neue Wertschätzung von Tradition, lokaler Identität und auch lokaler Produktion zu erreichen – alles insbesondere auch unter Berücksichtigung nachhaltiger Strategien und Techniken wie Zero Waste, Slow-Fashion, Upcycling, etc.

Bei der professionellen Modenschau rund um das zehntürmige Frankenberger Rathaus, voraussichtlich im Mai 2019, wird ein Teil der Ergebnisse zu sehen sein. Was sonst dabei an Konkretem herauskommt, das „bleibt abzuwarten – dafür ist es ein Forschungsprojekt – aber wir sind sehr gespannt“, blickte Bürgermeister Heß erwartungsvoll nach vorne. „Das Gesamtkonzept passt auf jeden Fall auch hervorragend zu unseren aktuellen Themen Gemeinwohlökonomie und Nachhaltigkeit.“

Dafür wird mit lokalen und hessischen Museen, Unternehmen und Fertigungsbetrieben kooperiert. Auch die örtlichen Schulen sollen nach Möglichkeit mit eingebunden werden und von dem Projekt profitieren: Workshops zum Thema Nachhaltigkeit in der Mode und im Konsum sowie kleinere Projekte im Bereich Design und Fertigung von Mode sind vorgesehen. Auch sollen Schülerinnen und Schüler in die als Projekthöhepunkt geplante Modenschau mit eingebunden werden.

Dass Brauchtum und Tracht in der Region durchaus keine Themen „von gestern“ sind zeigt sich auch daran, dass erst am Wochenende der Deutsche Trachtentag in Marburg stattgefunden hat. Dort verlieh der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier persönlich das Prädikat „Tracht des Jahres“ an die auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg weit verbreitete Marburger Evangelische Tracht. Bouffier ist auch Schirmherr des internationalen Folkorefestivals Europeade, das vom 17.–21.07.2019 in Frankenberg (Eder) stattfinden wird.

Die Studierenden aus Hannover, darunter auch einige Gaststudenten aus dem europäischen Ausland, hatten am gemeinsamen Abend selbst Gelegenheit, sich mit historischen und nachgeschneiderten Trachten einzukleiden. Mit dabei waren auch Angela Paulus, Leiterin der Fachgruppe Brauchtum und Trachten der Hessischen Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege (HVT), sowie Thomas Schmidtmann von der Landjugend Haubern als lokale Vertreter.

Auf dem Programm der Studierenden, die während des Besuches in der Jugendburg Hessenstein untergebracht waren, standen außerdem eine Stadtführung in Frankenberg (Eder) sowie verschiedene Museen in der Region: das Museum im Kloster Frankenberg, das Thonet Museum, das Hessische Landesmuseum Kassel sowie der Besuch der Historischen Weberei Egelkraut in Schwalmstadt und des Museums Ziegenhain. Ziel war es, Land und Leute kennenzulernen und möglichst viele Eindrücke aus Frankenberg (Eder) und der Region mitzunehmen – um sie anschließend kreativ zu verarbeiten.

Über die HS Hannover:

Die HS Hannover ist wissenschaftlicher Partner des Projekts. Im Studiengang Modedesign an der Fakultät III in Hannover  hat man sich bereits in der Vergangenheit ausführlich mit regionaler Tracht beschäftigt – unter anderem in dem Projekt „Nach Neuem Trachten“ im Schaumburger Land. Darüber hinaus wird in diesem Studiengang eine nachhaltige Designstrategie verfolgt und gelehrt, unter Einbeziehung lokaler Ressourcen und Betriebe, Handwerkstechniken und Traditionen, mit innovativen Konzepten zu Upcycling, Zero Waste und nachhaltigem Konsum.

Die Abteilung Design und Medien bietet verschiedene Studiengänge unter einem Dach an: Mode- sowie Produktdesign, Innenarchitektur, Visuelle Kommunikation, Fotojournalismus und Dokumentarfotografie und einige mehr.(PM)

Der Reit- und Fahrverein Sachsenberg feiert in diesem Jahr sein 25jähriges Bestehen und sorgt mit einem zweitägigen Reiterfest der besonderen Art für einen echten Geheimtipp im Veranstaltungskalender der Region.

Im Rahmen des großen Jubiläumswochenendes am 18. und 19. August 2018 wird auch der traditionelle Altstadtmarkt seine Zelte auf dem Hof Mees vor den Toren Sachsenbergs aufschlagen. Der Ausflug bietet u.a. mit diversen Ausstellern und Verkaufsständen aus Kunst und Handwerk etwas für die ganze Familie, es kommen also nicht nur Pferdefans auf ihre Kosten.

Dabei spannt die „Festmeile“ an beiden Tagen ein Band von kulinarischen Angeboten über eine Fotoaktion bis hin zu dem bunten Showprogramm in der Reithalle. Viel zu entdecken gibt es bei den regelmäßigen Führungen über den Hof, der u.a. über die besondere Haltungsart „HIT-Aktivstall“ verfügt.

Der Samstag steht mit dem 4. Sachsenberger Kutschenkorso ganz im Zeichen der Gespannfahrer. Ab 14 Uhr bilden zahlreiche Ein- und Zweispänner ein interessantes Bild auf ihrer Fahrt durch das schöne Nuhnetal und vorbei an der Burg Lichtenfels. Musikalisch begleitet durch die Parforcehornspieler aus Vöhl findet der Zug seinen Start- und Zielpunkt auf dem Pferdehof am Steinberg.

Das Rahmenprogramm füllen an diesem Tag u.a. eine Zirkusshow mit Shettyhengst Alfons und viele Aktionen mit Kinderprogramm. Das Abendprogramm anlässlich des Vereinsjubiläums wird ab 18:30 Uhr mit Livemusik und einem kleinen Festkommers begleitet.

Am Sonntag verwandelt sich die Reithalle mit vielen spannenden Highlights ab 11 Uhr in eine Showarena.

Bei den Jüngsten wird dabei sicher ein ganz besonderer Stargast die Herzen höher schlagen lassen. Wer kennt sie nicht, die „Bibi und Tina“-Filme und wer hat sich nicht als Kind auf den Rücken von Sabrina und Amadeus geträumt? „Sabrina“ der Lieblingsschimmel der kleinen Hexe Bibi aus dem Kinofilm „Bibi und Tina“ ist zu Gast auf dem Hof. Der temperamentvolle Vollblutaraber ist ein echter Schauspieler und ein Profi im Showgeschäft. Ein Profi ist auch seine Besitzerin Lene Husch, die mit ihrer Pferde-Stelzen-Show auf großen Pferdeveranstaltungen und Messen unterwegs ist. Nur durch eine enge Verbundenheit zwischen Mensch und Pferd ist die schwierige Arbeit am Filmset oder die Stelzennummer in luftiger Höhe überhaupt möglich.

Das Programm wartet mit weiteren tollen Akteuren auf, darunter eine Pegasus-Show, barockes Showreiten oder die Freiheitsdressur mit Shirehorses, den beeindruckenden und sanften Riesen auf vier Hufen. Das tierische Quartett von Willy Schauberger zeigt eine temperamentvolle Show mit Bordercollis und Pferd. Temporeich geht es auch mit den Vandersee Comanches weiter, die mit einer Indian-Stuntshow und ungarischer Post die Reithalle am Steinberg zum Beben bringen werden.

Der Eintritt für den Sonntag kostet 4 Euro im Vorverkauf, 5 € an der Tageskasse. Die Karten können bereits jetzt unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden. (PM)

Gemeinwohl fördern, sozialen Einsatz anerkennen: In diesem Jahr wird der Landkreis Waldeck- Frankenberg wieder einen Preis zur Würdigung besonderen ehrenamtlichen sozialen Engagements verleihen. Der Landkreis ruft dazu auf, sich zahlreich an der Nennung preiswürdigen ehrenamtlichen Engagements im Sozialbereich zu beteiligen.

Nach den entsprechenden Richtlinien wird der Preis alle zwei Jahre ausgelobt; zuerst im Jahr 2012. Er ist in Ergänzung der bereits bestehenden Preise auf den Gebieten des Denkmalschutzes, der Kultur und der Natur ins Leben gerufen worden.

„Gerade im Bereich der sozialen Daseinsvorsorge gibt es zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Organisationen, die sich um behinderte, alte oder pflegebedürftige Menschen kümmern“, betont der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Karl-Friedrich Frese. Teilweise bestehe das Engagement schon seit Jahrzehnten. „Diese Einzelpersonen oder Gruppen bzw. Vereine sollen mit dem Sozialpreis geehrt werden.“

Formlose Vorschläge für die Verleihung des Ehrenpreises nimmt der Fachdienst Soziale Angelegenheiten des Landkreises Waldeck-Frankenberg (Südring 2, 34497 Korbach) gern entgegen. In dem Vorschlag sollte enthalten sein: Name, Anschrift, Beschreibung des besonderen ehrenamtlichen Engagements, Zeitdauer der Ausübung und ob der/die Vorgeschlagene hierfür schon einmal in an- derer Form geehrt wurde.

Vorschläge für Preisträger werden bis zum 31. Mai 2018 entgegengenommen.(PM)

Richtige Abstände, richtige Brennstoffe, der richtige Zeitpunkt: Zu Ostern sind im Landkreis wieder zahlreiche Osterfeuer geplant. Welche Hinweise die Organisatoren beachten müssen, um der Natur dabei nicht zu schaden, darüber informiert der Fachdienst Natur- und Landschaftsschutz des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

In langer Tradition werden auch im Landkreis die Osterfeiertage mit vielerlei Bräuchen begangen. Auf vielen Anhöhen im Waldeck-Frankenberger Land lodern als sichtbares Zeichen die beliebten Osterfeuer. Sie sollen nach alter Vorstellung den Winter und die Kälte vertreiben und den Frühling und das Licht begrüßen. Der Landkreis macht darauf aufmerksam, dass die Verantwortlichen im Interesse der Allgemeinheit jedoch eine Sicherheitshinweise beachten sollen.

Zum einen gilt es, den richtigen Standort für das Osterfeuer auszuwählen; und zwar vegetationslose Flächen. Schutzwürdige Lebensräume wie Trockenrasen, Hecken und Baumbestände sowie Weg- raine dürfen nicht beeinträchtigt werden. Des Weiteren müssen 100 Meter Abstand zu bewohnten Gebäuden, Naturschutzgebieten und Wäldern, 50 Meter zu Straßen und Eisenbahnstrecken und 35 Meter zu sonstigen Gebäuden, Bäumen, Hecken und Feldrainen gehalten werden. Im Zweifelsfall sollte man dabei den fachlichen Rat der Feuerwehr einholen.

Darüber hinaus darf das Brennmaterial für die Osterfeuer frühestens eine Woche vor dem Abbren- nen angefahren und aufgeschichtet werden. Sollte schon früher aufgeschichtet werden, ist kurz vor dem Abbrennen eine Umschichtung des Holzstapels notwendig, um zu vermeiden, dass dort mittlerweile angesiedelte Tiere nicht in den Flammen umkommen. Weiterhin sollten als Brennstoffe nur Reisig, Astwerk und Stroh verwendet werden.

Auch Abfälle haben im einen Osterfeuer nichts zu suchen. Der Verstoß dagegen ist ordnungswidrig und kann bestraft werden. Weiterhin ist es verboten, Autoreifen, Düngemittelsäcke oder sonstige Abfälle in offenem Feuer in der Natur zu verbrennen. Zum Entzünden des Feuers sollten auf keinen Fall brennbare und giftige Flüssigkeiten genutzt werden, da diese zum Teil im Boden versinken und Boden und Grundwasser verseuchen können.

„Oft liegen noch lange Zeit nachher unbrennbare Reste wie Drahtgeflecht, Felgen und verschmorte Plastikreste in der Landschaft und müssen von der Stadt- oder der Gemeindeverwaltung mit erheb- lichem Kostenaufwand beseitigt werden", erklärt Hartmut Kaiser vom Fachdienst Natur- und Landschaftsschutz. „Derartige Vorkommnisse verstoßen eindeutig gegen die Vorschriften des Umweltrechts und sich von den Veranstaltern zu verhindern." Bei Fragen oder Anregungen steht die Untere Naturschutzbehörde des Kreises gern zur Verfügung unter Tel.: 05631 - 954 682.(PM)

Das Frankenberger Parkhaus an der Uferstraße ist 40 Jahre nach dem Bau kein Vorzeigeobjekt mehr. Der Stadt Frankenberg (Eder), Eigentümerin des Parkhauses, ist durchaus bewusst, dass es sich gerade jetzt, nach dem Entfernen von Buschwerk und Bäumen ringsherum, in keinem guten Zustand präsentiert. „Leider“, erklärte Bürgermeister Rüdiger Heß dazu „ist es mit ein paar Eimern Farbe hier aber nicht getan“.

Die Planungen für ein neues Parkhaus sind von Seiten der Stadt bereits 2016 angelaufen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll ein Neubau dann nach Möglichkeit auch als Einzelhandelsfläche zur Stärkung der oberen Fußgängerzone nutzbar sein.

Festzuhalten sei auf jeden Fall, so Heß weiter, dass Stadtentwicklung ein längerer Prozess sei, bei dem man das Gesamtbild im Blick haben müsse. So sei auch das Parkhaus im Gesamtkontext der städtischen Planungen und Umbaumaßnahmen zu sehen.

Insgesamt sprach Bürgermeister Heß bereits bei der Vorstellung der ersten Entwürfe von einem Umsetzungszeitraum von rund sieben Jahren. „Frankenberg steht für bequeme Einkaufs- und Parkmöglichkeiten“, erklärte er jetzt, „deshalb werden die Parkplätze rund um die Fußgängerzone auch zu jeder Zeit möglichst vollständig benötigt.“

Die Entscheidung ist darum sachlich begründet, zunächst den Großparkplatz auf der Wehrweide an die neue Promenade der Uferstraße anzuschließen. Nur so können die Kunden auch in einer Übergangszeit bequem in die Innenstadt gelangen.

Unter Beibehaltung von 140 Parkplätzen, so wie derzeit, könnte mit einem neuen Parkhauskonzept künftig auch großflächiger Einzelhandel am oberen Ende der Fußgängerzone angesiedelt werden.

Nach Plänen des könnte so beispielsweise ein Lebensmitteleinzelhandel in die Nähe der Fußgängerzone gebracht werden, um durch Produkten des alltäglichen Bedarfs die Besucherfrequenz dort zu erhöhen.

Diese Überlegungen und Planungen sowie auch die folgende Umsetzung benötigt schlicht Zeit. Das sei nicht über Nacht zu erledigen, bekräftigte Bürgermeister Heß abschließend.

Das Lebenshilfewerk Waldeck-Frankenberg e.V. sucht für seine PC-Kurse Unterstützerinnen und Unterstützer, die während den Teilnehmern während der Übungsstunden Inhalte rund um die EDV vermittelt. Die Inhalte sind an die Vorkenntnisse und Bedürfnisse angepasst.

Wie die Lebenshilfe mitteilt, sind für diese Tätigkeit keine speziellen Qualifikationen notwendig. Lediglich Grundkenntnisse in der EDV seien hierfür notwendig.

Da Menschen mit Behinderung keine Möglichkeiten haben, an den üblichen Angeboten in dieser Form teilzunehmen, bieten diese ehrenamtlich geführten Kurse eine tolle Alternative und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Interessierte an dieser oder einer anderen ehrenamtlichen Freiwilligenarbeit bei der Lebenshilfe werden gebeten, sich bei der Freiwilligenkoordinatorin Martina Fackiner in Verbindung zu setzen. Telefon 05631/5006566 oder Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Das Lebenshilfe-Werk Waldeck-Frankenberg e.V. im Internet:

www.lhw-wf.de

www.facebook.com/LebenshilfeWaldeckFrankenberg

Der große Schauspieler Mario Adorf ist auch in diesem Jahr wieder zu Gast beim „Literarischen Frühling in der Heimat der Brüder Grimm“, dessen Schirmherrschaft er gemeinsam mit dem Schriftsteller Friedrich Christian Delius innehat. Am Samstag, dem 21. April 2018, erzählt Adorf bei einer Veranstaltung im Hotel Die Sonne in Frankenberg über die neueste Fernsehproduktion, an der er mitgewirkt hat: einer Dokumentation des ZDF mit dem Titel „Karl Marx – der deutsche Prophet“,  die am 1. Mai aus Anlass des 200.Geburtstags des Philosophen ausgestrahlt wird. Marx wird in dieser TV-Doku als alter Mann bei einer Reise nach Algier und Monte Carlo gezeigt und von Mario Adorf verkörpert.

Diese bisher kaum beachtete Episode im Leben des Begründers des Kommunismus spielte ein Jahr vor seinem Tod. Der ewig kränkelnde Privatgelehrte suchte 1882 auf Anraten seiner Ärzte Heilung von einer Rippenfellentzündung und anderen Leiden im angenehmen Klima des Mittelmeers. Dabei ließ er sich bei einem Barbier  in Algier „den Prophetenbart und die Kopfperücke wegräumen“, wie er seinem Freund Friedrich Engels schrieb.

Marx blieb in Algier zwei Monate und reiste dann nach Monte Carlo weiter. Dort ging der Theoretiker des Kapitalismus auch ins berüchtigte Spielcasino – und gewann ein hübsches Sümmchen. Über die Dreharbeiten und die damit verbundenen Herausforderungen berichtet Mario Adorf im Gespräch mit der „Spiegel“-Journalistin Bettina Musall. Es geht dabei auch um den berühmten Bart des „deutschen Propheten“…

Das Programm des nordhessischen Literaturfestivals, das in diesem Jahr vom 13. bis zum 22. April stattfindet, ist damit komplett. Wie die Veranstalter, drei Premium-Hotels aus der Region Waldeck-Frankenberg mitteilten, werden bei dieser siebten Ausgabe des „Literarischen Frühlings“ wieder mehr als 3.000 Besucher erwartet. Zu den bisher schon verpflichteten Autoren zählen neben den aktuell sehr erfolgreichen Schriftstellerinnen Monika Maron und Petra Morsbach und dem vielfach ausgezeichneten Lyriker Jan Wagner  auch der als CDU-Querdenker bekannte Politiker Kurt Biedenkopf sowie der Karl-Marx-Biograph Jürgen Neffe,  der FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube und der Schauspieler Walter Sittler. Auch Friedrich Christian Delius als zweiter Schirmherr ist wieder mit von der Partie und liest aus seinem neuesten Buch über seine Jugend in Korbach.

„Das Programm ist sehr anspruchsvoll und unterhaltsam zugleich“, erklärte die Journalistin und Schriftstellerin Christiane Kohl, eine der Organisatorinnen des Festivals. Die Resonanz wachse stetig. „Für viele Bewohner der Region ist es inzwischen nachgerade ‚ein Muss‘, Veranstaltungen des Literarischen Frühlings zu besuchen“, berichtete Kohl, die als Geschäftsführerin des Romantitk Hotels Landhaus Bärenmühle gemeinsam mit den Hotel Die Sonne Frankenberg und dem Hotel Schloss Waldeck das Festival veranstaltet. „Auch aus den Ballungsgebieten rundum, ob Frankfurt, Köln oder Hannover, Münster oder Göttingen ziehen wir immer mehr Besucher an“, berichten die Hoteliers.  „Das Festival erhöht spürbar die Attraktivität unserer Region.“

Zu den zeitgenössischen Autorinnen und Autoren, die beim Festival aus aktuellen Werken lesen,  zählen auch Hans Pleschinski, Petra Reski und Lilian Loke. Zu Gast sind ferner der Politologe Wolfgang Kraushaar, Experte für die Studentenbewegung von 1968,  und der Marburger Theater-Intendant Matthias Faltz. Einen Blick in die Zeit der Brüder Grimm werfen die Bestseller-Autorin Tanja Kinkel mit einem historischen Krimi und die Kulturwissenschaftlerin Andrea Linnebach, die den Erfinder des Freiherrn von Münchhausen vorstellt. Einen besonderen Akzent setzt wiederum der Frankfurter Theatermacher Michael Quast, der in einem alten Kuhstall gemeinsam mit dem nordhessischen Schlagwerker Olaf Pyras das lautlose Sterben der Insekten literarisch-musikalisch behandelt.  

Der „Literarische Frühling in der Heimat der Brüder Grimm“ wurde 2012 gegründet und findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. Die Veranstalter werden von mehr als 20 Firmen und Institutionen aus der Region organisatorisch, finanziell und ideell unterstützt. Das detaillierte Programm ist auf der Website  www.literarischer-fruehling.de zu finden. Dort können auch Eintrittskarten reserviert werden, ebenso in den drei veranstaltenden Hotels sowie bei der Kur- und Tourist-Information in Bad Wildungen sowie in den Geschäftsstellen der HNA und der Waldeckischen Landeszeitung.(PM)

Die Stadt Frankenberg (Eder) wird auch in diesem Jahr wieder „Flagge zeigen für Tibet“. Seit 1996 beteiligen sich am 10. März hunderte Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland an der Kampagne der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID), um an den gewaltsam niedergeschlagenen Volksaufstand in Tibet von 1959 zu erinnern und der mehr als 87.000 Opfer von damals zu gedenken. Als Zeichen der Solidarität wird an diesem Tag auch vor dem Historischen Rathaus in Frankenberg (Eder) die tibetische Fahne gehisst.

Bürgermeister Rüdiger Heß erklärte, es sei nötig, ein Signal zu senden. „In Tibet werden Menschenrechte massiv verletzt. Der Widerstand in Tibet gestaltet sich hingegen seit Jahrzehnten friedlich. Die Menschen, die dem Dalai Lama auf diesem friedlichen Weg folgen, zählen auf unsere Solidarität. Aus diesem Grund zeigen auch wir in Frankenberg (Eder) am 10. März Flagge für Tibet – für die Selbstbestimmung, für die Achtung der Menschenrechte“ bekräftigte Bürgermeister Heß die Aktion.

„Flagge zeigen für Tibet“ ist eine Aktion gegen die gewaltsame Tibet-Politik der chinesischen Regierung. Am 10. März ist der Gedenktag an den tibetischen Volksaufstand von 1959, dem damals rund 87 000 Tibeter zum Opfer fielen. In diesem Jahr jähren sich zudem die historischen Aufstände in Tibet von 2008 zum zehnten Mal.

Mit dem Hissen der Flagge drücken alle beteiligten Städte und Gemeinden ihre Solidarität aus und bestärken damit das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes, das seit 1949/50 von China unterdrückt wird.(PM)

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Kurz notiert

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17. Juli 2019, 13:30
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Quelle: www.apothekerkammer.de

kachelmannwetter.com
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